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Kommunales Energiemanagement

Anschaffung von Software zur Energie- und CO2-Bilanzierung in kommunalen Liegenschaften.

Projektträger: Gemeinde Unterhaching

Projektstandort

Unterhaching

Unterhaching_georeferenzierung

Kontakt

Gemeinde Unterhaching
Leonie Pilar
Klimaschutzmanagerin
Rathausplatz 7
82008 Unterhaching
Tel: (089) 66551-230
energie[at]unterhaching.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Die Gemeinde kann in ihrer Rolle als Verbraucher bereits mit einfachen und geringinvestiven Maßnahmen Erfolge erzielen und darüber hinaus als Vorbild, Motivator und Berater für Bürger und Unternehmen wirken. Erfahrungsgemäß lassen sich durch ein KEM 10 - 20 % der Energiekosten durch nicht und geringinvestive Maßnahmen einsparen.

Einsparungen: CO2-Einsparung: 30,5 t / a
  Energieeinsparung: 10 - 20 %
  Kosteneinsparung: 16 %

Kosten: Gesamtkosten: 18.960 Euro

Förderung: Zuschuss: 7.587 Euro
  Fördergeber: Freistaat Bayern: Programm "KlimR"

Beschreibung

Auslöser
Die Beibehaltung und Weiterentwicklung des Kommunalen Energiemanagements (KEM) ist zentraler Baustein des im Januar 2013 beschlossenen integrierten Klimaschutzkonzepts der Gemeinde Unterhaching. Durch diesen Beschluss hat sich die Gemeinde dem Klimaschutz und somit der CO2-Einsparung verschrieben. Durch die Anschaffung einer Energiemanagement-Software ist es möglich den CO2-Verbrauch der Liegenschaften abzubilden und die im Klimaschutzkonzept geforderten jährlichen Energieberichte einfach und ohne hohen zeitlichen Aufwand zu erstellen.
Durchführung
Der Energieverbrauch der Liegenschaften wurde bislang durch über 100 größtenteils analoge Unterzähler gemessen. Diese Zähler werden monatlich manuell und vor Ort ausgelesen und die Werte in eine Tabelle eingetragen. Dies bringt einen hohen zeitlichen und personellen Aufwand sowie eine gewisse Fehlerquote mit sich.
Um den Verbrauch aller gemeindeeigenen Gebäude verbrauchsgetreu zu erfassen, den Erfolg durchgeführter Sparmaßnahmen beurteilen und neue Energieeinsparpotenziale aufzeigen zu können, wird ein umfassendes System von intelligenten Strom-, Wasser- und Wärmeverbrauchsmessern inkl. Auswertungssoftware angeschafft.
Sogenannte Smart Meter erfassen nicht nur den Verbrauch, sondern zeigen auch detailliert auf, wann und wie viel Energie verbraucht wird. Das eröffnet der Gemeinde die große Chance, die Transparenz der Energieverbräuche in öffentlichen Liegenschaften zu erhöhen, bei außergewöhnlich hohen Verbräuchen zeitnah zu reagieren und Einsparpotenziale zu identifizieren.
Erfahrungen zeigen, dass Einsparungen durch effizientes Energiemanagement die dafür erforderlichen Aufwendungen um ein Vielfaches übersteigen.
Laut einer Kosten-/Nutzenanalyse des Deutschen Städtetages konnte nachgewiesen werden, dass durch die Einführung eines Energiemanagements jährlich Energiekosteneinsparungen von etwa 16 % erreicht werden können. Dies zeigt, dass durch Einführung eines KEM erhebliche Einsparungen erwirtschaftet werden können, die durch steigende Energiepreise noch höher ausfallen werden. Die Einsparungen haben positive Auswirkungen hinsichtlich der laufenden Unterhaltungskosten der gemeindeeigenen Liegenschaften.
Stolpersteine
  • es gibt eine Vielzahl von Anbietern auf dem Markt mit sehr unterschiedlich ausgereiften Systemen
  • intensive Planungsphase notwendig
  • meist umrüstung der vorhandenen Verbrauchszähler notwendig

Beispiel gemeldet:11/2016 

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