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Wer spart, gewinnt!

Stromspar-Wettbewerb mit Preisen von insgesamt 1.000 Euro.

Projektträger: Gemeinde Buttenwiesen

Projektstandort

Buttenwiesen

Buttenwiesen

Kontakt

Dr. Rainer Schechinger
Marktplatz 4
86647 Buttenwiesen
Tel: (08274) 9999-24
rainer.schechinger[at]buttenwiesen.de

Nutzen und Kosten

besonders schnell – braucht nicht viel Zeit zur Umsetzung
Geringer Arbeitsaufwand (Entwurf und Auswertung der Fragebögen, zwei kleine Veranstaltungen, Presseberichte)
besonders kostengünstig – mit wenig Kapitaleinsatz machbar
Die Sachkosten betragen insgesamt nur 1.200 Euro.

Nutzen: Bewusstseinsschärfung für Bedeutung des Energiesparens bei Teilnehmenden und gesamter Bürgerschaft.

Kosten: Gesamtkosten: 700 Euro
Fotos
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Beschreibung

Auslöser
Die Gemeinde ist seit längerer Zeit bestrebt, die Bürgerinnen und Bürger zum bewussten Umgang mit Energie zu motivieren:
  • Energiespartipps im Mitteilungsblatt seit fünf Jahren
  • Energiesparausstellung im Rathaus
  • Beteiligung der Gemeindeverwaltung an Energiesparprojekten als Vorbild für private Verbraucher


Die Auslobung des Stromsparpreises ist die Fortsetzung dieser Bemühungen und wurde mit den Lechwerken (LEW AG) als Kooperationspartner realisiert. Durch die öffentliche Würdigung der Preisträger und die Preise sollten möglichst viele Bürger zum Mitmachen und Stromsparen animiert werden.

Die meisten Menschen wissen heute um die Bedeutung des Energiesparens für den Klimaschutz. Ohne den Lebenskomfort zu beeinträchtigen, entlasten sie den eigenen Geldbeutel und schützen das Klima. Mit dem Stromsparpreis wurde ein konkreter Anreiz geschaffen, um dieses Wissen in die Tat umzusetzen.
Durchführung
Thema des Wettbewerbs war die Erzielung einer maximalen Stromeinsparung innerhalb eines Kalenderjahres durch die Optimierung des eigenen Verhaltens. Auch die Originalität und die Übertragbarkeit der getroffenen Maßnahmen wurden gewürdigt.

Den Auftakt des Wettbewerbs bildete ein Infoabend im März 2009, bei dem die Besucherinnen und Besucher alles über den Stromsparpreis und vieles zum effektiven Umgang mit Energie lernen konnten. In der Folgezeit wurden die Bürgerinnen und Bürger durch regelmäßige Berichte im Mitteilungsblatt an den Wettbewerb erinnert.

Die Teilnehmenden füllten einen Fragebogen aus, in dem sie ihre Energiesparmaßnahmen beschrieben. Der Nachweis der Stromeinsparung erfolgte über die Stromrechnungen des Vor- und des laufenden Jahres. Die drei Erstplatzierten erhielten Gutscheine über 500, 300 und 200 Euro, die zum Kauf von energieeffizienten Haushaltsgeräten berechtigten. Neun weitere Personen konnten sich über Stromsparsets (Strommessgeräte, Energiesparlampen, ausschaltbare Steckerleisten) freuen, die von der LEW AG finanziert wurden.

Die Teilnehmenden entwickelten großen Ehrgeiz beim Stromsparen. Der durchschnittliche Einspareffekt aller teilnehmenden Haushalte lag bei 12 %, die Gewinner senkten ihren Stromverbrauch um bis zu 25 %. Würde man dieses Ergebnis auf ganz Deutschland übertragen, könnte man drei Atomkraftwerke abschalten.
Zitate
"Eigentlich haben wir nichts Besonders gemacht. Nur ein bisschen auf den Stromverbrauch geachtet, ohne dass der Lebenskomfort darunter litt." (Gewinner des Stromsparpreises)
Tipps
  • Start des Wettbewerbs (feierlicher Infoabend) am besten Ende Januar / Anfang Februar (zu diesem Zeitpunkt werden in der Regel die Stromrechnungen versendet).
  • Kontinuierliche Werbung für den Wettbewerb bis zum Einsendeschluss im Folgejahr
Stolpersteine
  • Die Stromeinsparung sollte das einzige Kriterium für Preisvergabe sein (andere Kriterien machen die Auswertung kompliziert und wenig transparent).
Auszeichnungen
  • 11/2010: Umweltpreis des Landkreises Dillingen a.d. Donau
    verliehen von: Landkreis Dillingen a.d. Donau

Beispiel gemeldet:02/2011
zuletzt aktualisiert:10/2021

Links und Downloads

Internetseite zum Projekt

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