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Kleinwasserkraftanlage Schallerwöhr

Sanierung der Wehranlage ermöglicht Stromerzeugung zur Eigennutzung und Einspeisung.

Projektträger: Zweckverband zur Wasserversorgung der Hohenschambacher Gruppe

Projektstandort

Laaber

Laaber_georeferenzierung

Kontakt

WZV - Schallerwöhr
Irene Wismüller
Geschäftsleiterin
Haderthalweg 9
93155 Hohenschambach
Tel: (09491) 1503
wzv-hoh[at]t-online.de

Beschreibung

Auslöser
Am 21.05.1986 beschloss die Verbandsversammlung aufgrund einer Besichtigung die Sanierung des Wasserkraftwerkes Schallerwöhr.

Der Zweckverband zur Wasserversorgung der Hohenschambacher Gruppe betreibt die öffentliche Wasserversorgung seit dem Jahr 1907. Gleichzeitig wird für den Eigenbedarf des WKW, der sehr gering ist, Strom erzeugt. Im Rahmen der Sanierung des Wasserkraftwerkes wurde nun beschlossen, die vorhandene Wasserkraft besser auszunutzen und den übrigen Strom in das Netz der e.on einzuspeisen.
Durchführung
Durch den Einbau eines Drehstromgenerators (380 / 660 V, 15 kW, 20 PS, 750 U / min.) können im Jahr ca. 71.000 kWh in das Netz der e.on eingespeist werden (= 6.818 Euro / 2009). Die Amortisationszeit der Anlage liegt bei 7 bis 8 Jahren.

Derzeit können über 100 % der anfallenden Stromkosten über die eigene Turbine erwirtschaftet werden (Kosten für Wassergewinnung laut Effizienz-Untersuchung von 2004 auf 3 % geschätzt, Kosten 52.284 Euro davon 3 % Abschreibung = 1.568 Euro. Persalaufwand 3 % von 71.692 = 2.148 Euro).

  • 1907: Bau Wasserkraftwerk Schallerwöhr (mit 2 Brunnen, 1964 Bau Brunnen III) zur Förderung von Trinkwasser
  • 1988: Teilweise Erneuerung und Erweiterung der Anlage zum Verkauf der übrigen Strommenge
  • 2009: Stromverkauf jährlich 70.504 kW, Strom-Eigenbedarf ca. die gleiche Menge wie Verkauf, genaue Stromerzeugung kann nicht genau gemessen werden.

Beispiel gemeldet:11/2010 

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