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Solarpark Garching I - eine Bürgerbeteiligungsanlage

Photovoltaikanlagen auf kommunalen und privaten Dächern.

Projektträger: Stadt Garching

Projektstandort

Garching

Garching_georeferenzierung

Kontakt

Christoph Marquart
Umweltreferent
Rathausplatz 3
85748 Garching
Tel: (089) 32089-139
christoph.marquart[at]garching.bayern.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt

Einsparungen: CO2-Einsparung: 411 t / Jahr
  Energieeinsparung: ca. 600 MWh /Jahr

Kosten: Gesamtkosten: 2.081.000 Euro
  Weitere Angaben: Bürgerbeteiligungsmodell mit einem Kommanditanteil von 521.000 Euro
Fotos
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(insgesamt 2 Bilder)

Beschreibung

Auslöser
Auslöser für das Projekt "Solarpark Garching I" war das "Integrierte Klimaschutzkonzept" der Stadt Garching. Im Zusammenhang mit dem Klimaschutzkonzept der Stadt Garching wurden auch die Potenziale erneuerbarer Energien bestimmt. Im Bereich der Photovoltaik wurden dabei große, noch nicht ausgeschöpfte Potenziale ermittelt. Die Stadt Garching ging mit gutem Beispiel voran und stellte alle nutzbaren kommunalen Dächer für den "Solarpark Garching I" zur Verfügung.
Durchführung
Für den "Solarpark Garching I" wurden auf acht Standorte verteilt insgesamt 5.700 m2 Solarmodule mit einer Gesamtleistung von 600 kWp installiert. Die Bürger Garchings konnten Anteile zu je 1.000 Euro kaufen und sich an der Anlage beteiligen, auch ohne dass sie entsprechende Dachflächen zur Verfügung stellten. Heute sind an der Anlage die Stadt Garching als Gründungskommanditist und 80 weitere Kommanditisten beteiligt. Komplementär, das heißt persönlich haftender Gesellschafter, ist die Green City Energy Service GmbH & Co. Solarpark Garching KG.

Der "Solarpark Garching I" gibt den Bürgern nicht nur das Gefühl, sich an einem ökologischen Projekt zu beteiligen, sondern bietet auch eine finanziell interessante Rendite von derzeit 6,73 % pro Jahr.
Tipps
  • Brandschutzeinrichtungen und Brandschutzmaßnahmen beachten (Dächer mit Photovoltaikmodulen zu löschen ist schwierig.). Vom Betreiber entsprechende Versicherungsleistungen einfordern.
  • So früh wie möglich nach geeigneten Dachflächen suchen. Das stößt mitunter auf Schwierigkeiten.
Stolpersteine
  • Bei der Nutzung von Dachflächen auf kommunalen Gebäuden zuvor eventuelle Urheberrechtsansprüche mit dem Architekten abklären.
Auszeichnungen
  • 11/2010: Top 3 in der Kategorie "Deutschlands nachhaltigste Initiativen"
    verliehen von: Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis e.V.

Beispiel gemeldet:07/2011 

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