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Umfassende Sanierung eines Betriebsgebäudes

Tiefbauamt energetisch wie auch anlagentechnisch saniert.

Projektträger: Stadt Nürnberg

Projektstandort

Nürnberg

Nürnberg_georeferenzierung

Kontakt

Eva Anlauft
Marientorgraben 11
90402 Nürnberg
Tel: (0911) 231-4264
eva.anlauft[at]stadt.nuernberg.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Einsparung von ca. 270 MWh Heizenergie und Stromeinspeisung durch BHKW von 67 MWh pro Jahr

Einsparungen: Energieeinsparung: 336 MWh / Jahr
  Kosteneinsparung: ca. 17.200

Kosten: Gesamtkosten: 347.000 Euro
Fotos
  • Fassade nach Sanierung
  • Fassade vor Sanierung
  • Thermografische Aufnahme vor Sanierung
  • Thermografische Aufnahme nach Sanierung
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(insgesamt 5 Bilder)

Beschreibung

Auslöser
Das Kommunale Energiemanagement (KEM) der Stadt Nürnberg ist das Kompetenzzentrum für Energiemanagement und wichtiger Bestandteil des technische Gebäudemanagements. Ziel des KEM ist die Kostensenkung und die Verbrauchsoptimierung für Energie und Wasser in städtischen Liegenschaften.

1975 wurde der Betriebshof des Tiefbauamtes nach der ersten Wärmeschutzverordnung gebaut. Für 2003 war eine Sanierung in Form einer Betoninstandsetzung der Fassaden des Verwaltungsgebäudes mit neuer Farbgebung vorgesehen. Da allerdings die Energieverbrauchskennwerte auffällig hoch waren, die Nutzer über Zugerscheinungen klagten und Baukonstruktion sowie Baujahr auf einen schlechten Wärmeschutz der Fassaden schließen ließen, wurde eine Thermographieuntersuchung durchgeführt.
Durchführung
Aufgrund der Thermographieuntersuchung des Gebäudes war der wärmeschutztechnische Zustand der Gebäudehülle als schlecht bis ungenügend zu bewerten. Daraufhin wurde ein Sanierungskonzept erstellt und die technischen Maßnahmen wurden zügig umgesetzt.

An drei Fassadenseiten des Gebäudes wurden alle Fenster sowie die Wärmedämmung der Fassaden ausgetauscht. Weiterhin wurde die komplett veraltete Kesselanlage durch Gas-Brennwert- und Niedertemperatur-Technik ersetzt. Die komplette Regelungstechnik wurde erneuert und ein Klein-BHKW wurde eingebaut. Die heizungstechnische Erneuerung wurde durch ein Energieeinspar-Contracting realisiert.

Durch eine nach Abschluss der Arbeiten erneut durchgeführte Thermographieuntersuchung konnte der Erfolg der Sanierungsarbeiten deutlich gemacht werden.
Tipps
  • Durch die konzipierten Wärmeschutzmaßnahmen konnte die neue Heizung wesentlich niedriger dimensioniert und effektiver geplant werden.

Beispiel gemeldet:03/2011 

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