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Nahwärmeversorgung in Buchenberg/Allgäu

Seit 1995 besteht ein Biomasseheizwerk mit eigenem Nahwärmenetz. Durch die Versorgung von 102 Gebäuden mit Nahwärme wird viel fossile Energie eingespart.

Projektträger: Markt Buchenberg

Projektstandort

Buchenberg

Buchenberg_georeferenzierung

Kontakt

Wärmeverbund Buchenberg GmbH Co. KG
Toni Barth
Bürgermeister
Rathaussteige 2
87474 Buchenberg
Tel: (08378) 9202-0
toni.barth[at]buchenberg.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Einsparung von fossilen Brennstoffen und Reduzierung von CO2

Einsparungen: Energieeinsparung: 475.000 Liter pro Jahr

Kosten: Gesamtkosten: 3.600.000 Euro

Förderung: Zuschuss: 860.000 Euro
  Fördergeber: Bayerisches Staatsministerium für Landwirtschaft und Forsten
Fotos
  • Südansicht des Biomasseheizkraftwerks mit Eingangsbereich. (Quelle: Energie-Atlas Bayern)
  • Heizkraftwerk mit angrenzendem Hackschnitzellager. (Quelle: Energie-Atlas Bayern)
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(insgesamt 2 Bilder)

Beschreibung

Auslöser
Auslöser für das Projekt war die Ausweisung eines neuen Baugebietes und damit verbunden die Überlegung neue Wege zu gehen und die Energieversorgung für dieses Baugebiet (und spätere Erweiterungen im Gebäudebestand) auf "andere Beine zu stellen".
Durchführung
Schon seit dem Jahr 1995 sind wir im Markt Buchenberg stolz auf unser damals errichtetes Hackschnitzelheizwerk. Der 900 kW Biomasseheizkessel liefert durchschnittlich 4.000 MWh pro Jahr. Dabei werden ungefähr 5.200 m3 Hackschnitzel jährlich verbraucht, die unter anderem in einem 400 m3 großen Lager gebunkert werden. Bei den Holzhackschnitzel handelt es sich um unbehandeltes Material. Zur Abdeckung der Spitzenlast stehen zwei Ölkessel mit 2.225 kW in einer Schule und einem Wohnblock zur Verfügung.

Dieses Projekt wurde als Pilotprojekt durchgeführt und war das erste Biomasseheizkraftwerk in Schwaben. Das Nahwärmenetz hat eine Länge von 4,1 km und versorgt derzeit 102 Haushalte mit regenerativen Energie. Dadurch werden ca. 475.000 Liter Heizöl pro Jahr eingespart.
Zitate
"Nichtschwimmer gehen unter. Das gilt auch für alle, die davon ausgehen, dass alles so bleibt wie bisher. Buchenberg hat sich beim Klimaschutz für das Schwimmen entschieden." (Toni Barth, 1. Bürgermeister)
Tipps
  • Kombination mit Kraft-Wärme-Kopplung bzw. Einbeziehung von Biogas.
Stolpersteine
  • Sehr komplizierte und rechtlich teilweise unübersichtliche Tarifgestaltungen notwendig.

Beispiel gemeldet:07/2015 

Links und Downloads

Internetseite zum Projekt

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