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Energetische Analyse eines Gemeinde-Quartieres

Durch die homogene Bebauung und gleiche Baujahre lassen sich ermittelte Potenziale einzelner Gebäude auf das gesamte Quartier anwenden.

Projektträger: Gemeinde Haar

Projektstandort

Haar

Haar

Kontakt

Gemeinde Haar
Lukas Röder
Klimaschutzmanager
Bahnhofstraße Bahnhofstraße
85540 Haar
Tel: (089) 46002-366
roeder[at]gemeinde-haar.de

Nutzen und Kosten

besonders kostengünstig – mit wenig Kapitaleinsatz machbar
Es wurde nicht jedes Gebäude einzeln untersucht, sondern von wenigen Gebäuden Rückschlüsse auf die anderen gezogen. Dadurch konnten wir das Quartierskonzept mit gutem Kosten-Nutzenverhältnis umsetzen.

Nutzen: Den Bewohnerinnen und Bewohnern des Quartiers werden die Sanierungspotenziale erklärt. Sie erhalten Handlungsempfehlungen. Die Emissionsreduktion kann nicht gemessen werden, da es darauf ankommt, wie viele Maßnahmen nach dem Konzept von den Bürgerinnen und Bürgern umgesetzt werden.

Kosten: Gesamtkosten: ca. 8.000 Euro

Beschreibung

Auslöser
Die Gemeinde Haar setzt ihr Klimaschutzkonzept um.
Durchführung
Quartierskonzepte beleuchten gezielt die kompletten Randbedingungen in einem Quartier und klären innovative Wege mit den Bewohnerinnen und Bewohnern und anderen Akteuren ab.

Ein Quartierskonzept entwickelt ein Gesamtkonzept für die energetische Sanierung der Gebäude im Quartier und für eine energieeffiziente Energieversorgung. Auch die energieeffiziente Wärmeversorgung hat dabei einen hohen Stellenwert.

Es wird nicht abstrakt die ganze Kommune untersucht, sondern es werden alle relevanten Aspekte des Quartiers berücksichtigt wie Städtebau, Wohnungswirtschaft, Soziales, Technik und Wirtschaftlichkeit. Alle wesentlichen Akteure werden vor Ort mit einbezogen. Dies sind Menschen, die Gebäude besitzen, Verwaltung, Planungsbüros, Handwerksbetriebe, Banken, etc.. Die Ergebnisse werden der breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Sensitivität:
Eine Erfolgsgarantie, dass durch ein Quartierskonzept weitergehenden Handlungen der Quartiersakteure ausgelöst werden, gibt es naturgemäß nicht. Während der Arbeiten muss ein intensiver Dialog mit den lokalen Akteuren und der Interessensvertretung stattfinden. Dadurch können die Risiken frühzeitig erkannt werden und Lösungen für Probleme gefunden werden.

Monitoring:
Nach einem Jahr wird im Quartier eine Umfrage stattfinden, durch die ermittelt werden soll, ob Klimaschutzmaßnahmen geplant sind oder bereits umgesetzt werden/wurden.
Tipps
  • Kosten-Nutzen-Analyse für die Bürgerinnen und Bürger integrieren. Es muss allen klar sein, welches Ziel jede Maßnahme hat und wie viel sie kostet.
Stolpersteine
  • Die energetischen Maßnahmen sind oftmals komplexe Arbeiten. Diese müssen möglichst einfach vermittelt werden.

Beispiel gemeldet:07/2021 

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