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Förderung

Zentrales Instrument für die Förderung der Windenergie in Deutschland ist das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG). Das EEG verpflichtet Netzbetreiber, Strom aus regenerativen Energiequellen abzunehmen. Der erzeugte Strom muss vom Anlagenbetreiber selbst vermarktet werden. Neben dem Preis, der für den erzeugten Strom am Markt erzielt wird, wird eine Marktprämie gewährt, die dazu dient, Schwankungen durch sinkende Strompreise auszugleichen. Von der Direktvermarktung ausgenommen sind kleine Anlagen ( < 100 kW). Diese können weiterhin eine feste Vergütung erhalten.
Für Altanlagen greifen weiterhin die Vergütungssätze des zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme geltenden EEG, es gilt Bestandsschutz.

Windenergieanlagen erhalten in den ersten 5 Jahren ab Inbetriebnahme eine erhöhte Anfangsförderung. Je nach Windpotenzial des Standorts kann sich dieser Zeitraum verlängern.

Auch bei der Windenergie können Investitionen steuerlich abgeschrieben werden, zudem werden über verschiedene Programme zinsgünstige Darlehen angeboten.

Links und Downloads

Allgemein
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie (StMWi):
Übersicht "Förderprogramme des Freistaates Bayern und des Bundes“
Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU):
Förderfibel Umweltschutz
(aktuelle Förderprogramme für Kommunen und Unternehmen unter dem Schlagwort "Windenergie")
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)
Förderdatenbank des Bundes
(Suchbegriff: Windenergie)
KfW Förderbank:
Förderprogramme und Informationen zur Förderung

Ausschreibungsverfahren
Bundesverband WindEnergie e.V. (BWE):
Handreichung "Ausschreibung für Windenergie an Land"

Vergütung und Netzeinbindung
Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz:
Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)
§ 16 des EEG (Netzanschluss)