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Landkreis Ebersberg - Modellregion für flächendeckendes Carsharing

Unser Ziel ist, flächendeckend im ganzen Landkreis attraktive, wirtschaftlich tragfähige Carsharing-Angebote aufzubauen, die möglichst viele Bürgerinnen und Bürger ansprechen.

Projektträger: Landkreis Ebersberg

Projektstandort

Ebersberg

Ebersberg

Kontakt

Landratsamt Ebersberg
Augustinus Meusel
Wirtschaftsförderung/Regionalmanagement
Eichthalstraße 5
85560 Ebersberg
Tel: (08092) 823-114
augustinus.meusel[at]lra-ebe.bayern.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Carsharing reduziert die Anzahl der produzierten Autos und den Parkdruck: Jedes Carsharing-Fahrzeug ersetzt 4-8 PKW. Carsharing reduziert den CO2-Ausstoß: CO2-Minderung von 290 kg / Jahr (netto) für jeden aktiven Carsharing-Teilnehmer. Carsharing nutzt bedarfsgerechte Fahrzeuge: vom Kleinwagen bis zum 9-Sitzer-Bus. Bei Erreichen des Gesamtziels reduzieren sich die im motorisierten Individualverkehr (mIV) zurückgelegten Kilometer um 5 %.
besonders kostengünstig – mit wenig Kapitaleinsatz machbar
Vergleichsweise geringer Kostenaufwand für Maßnahmen im Mobilitätsbereich. Die Teilnahme ist freiwillig.

Einsparungen: CO2-Einsparung: 290 kg pro Jahr und Person
  Kosteneinsparung: günstiger bei weniger als 15.000 km / Jahr, die Kosten sind linear zu gefahrenen km

Nutzen: Die CO2-Einsparung erhöht sich mit jedem Teilnehmer/jeder Teilnehmerin. Bisher sind ca. 1.000 Fahrberechtigte unterwegs, was einer Einsparung von 290 Tonnen jährlich entspricht.

Kosten: Weitere Angaben: nahezu keine Kosten für Kommune, da weitgehend ehrenamtlicher Einsatz
Fotos
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Beschreibung

Auslöser
Mit der einstimmigen Verabschiedung des Mobilitätskonzeptes für den Landkreis Ebersberg am 26.09.2012 hat der zuständige Kreisausschuss die Leitprojekt-Gruppe "Modellregion für flächendeckendes Carsharing" u. a. mit der Entwicklung eines Arbeits- und Zeitplans beauftragt. Dabei startete die Projektgruppe nicht bei Null: Bereits 2012 waren sieben Carsharing-Vereine mit knapp 40 Fahrzeugen in sieben Gemeinden tätig; der Landkreis Ebersberg war damit bundesweit führend.
Durchführung
Während in nahezu allen größeren Städten teils sogar mehrere konkurrierende Carsharing-Anbieter und dazu neuartige Angebote von großen Konzernen tätig sind, können die Bürgerinnen und Büßrger nur in sehr wenigen kleineren Kommunen auf Carsharing-Autos zugreifen. Das Vorhaben besitzt somit bundesweit Modell- und Pilotcharakter. Wir möchten zeigen, dass sich Carsharing nicht nur für große Städte eignet, sondern auch flächendeckend in teils ländlich geprägten, teils metropolnahen Regionen möglich und sinnvoll ist. Unser Modellprojekt soll Vorbild für ähnlich strukturierte Gebiete in Deutschland sein.

Ziel ist, mit Blick auf das Jahr 2030 im Landkreis Ebersberg flächendeckend ein wirtschaftlich tragfähiges Carsharing-Angebot (CS) aufzubauen:

  • flächendeckend: CS-Angebote in jedem Ort / Gemeindeteil mit mehr als 1.000 Einwohnern
  • attraktiv: Jeder Einwohner/jede Einwohnerin kann auf mindestens zwei CS-Fahrzeuge in einer Entfernung von weniger als 1.000 m um die eigene Wohnung zugreifen.
  • Bis 2030 können 95 % der LK-Bewohner/innen mit Führerschein auf dieses Angebot zugreifen. 10 % der lokalen Bevölkerung nutzen das Angebot.

Folgende Aktivitäten stehen im Mittelpunkt:
  • Projektgruppe als Impulsgeber, Kompetenzzentrum, Ansprechstelle und gemeinsame Plattform
  • Stabilisierung bestehender CS-Angebote durch die Förderung der Zusammenarbeit und des Transfers von Fachwissen
  • Aufbau neuer, dezentraler Carsharing-Angebote vorwiegend durch Unterstützung von Initiativen und Interessenten in einzelnen Gemeinden
  • Hilfestellung zum Aufbau von CS-Angeboten in den übrigen Gemeinden

Vorzeigeprojekte:
  • Landratsamt wird CS-Mitglied, Carsharing-Organisation stellt Landratsamt Auto zur Verfügung
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Integration und Aufbau zentraler Einrichtungen und Kapazitäten
  • vier neue CS-Vereine in Gemeinden unter 2.000 Einwohner

Zitate
"Carsharing ermöglicht allen, die sich beteiligen wollen, ein eigenes Auto (oder Zweit-Auto) abzuschaffen bzw. nicht anzuschaffen!" (Klaus Breindl, Vorstand und Gründungsmitglied des Vaterstettener Auto-Teiler e.V.)
Tipps
  • Es ist ehrenamtliches Engagenment notwendig.
  • Gerade der Anfang des Projektes ist schwierig, da Barrieren abgebaut werden und Teilnehmende gewonnen werden müssen.
  • Kenntnisse / Bekanntheit vor Ort, gute Informationsarbeit und die Einbindung der Kommune sind Schlüsselfaktoren.
  • Die Verantwortung sollte auf mehrere Personen aufgeteilt werden.
  • Die Unterstützung durch die Kommune ist sehr hilfreich.
Stolpersteine
  • Der Start ist mühsam und schwierig – es braucht einen langen Atem.
  • Größte Hürde: Überzeugung von Teilnehmenden, die das/die Auto/s nutzen

Beispiel gemeldet:09/2015
zuletzt aktualisiert:12/2021

Links und Downloads

Internetseite zum Projekt

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