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Ehemalige Mülldeponie wird PV-Standort

Landkreis verpachtet Fläche und nutzt erwirtschaftetes Geld für die Nachsorge der Deponie.

Projektträger: EZV Energie-und Service GmbH & Co. KG, Untermain

Projektstandort

Wörth a.Main

Wörth a.Main_georeferenzierung

Kontakt

Landstraße 47
63939 Wörth am Main
Tel: (09372) 94550
info[at]ezv-energie.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
abderweitig nicht nutzbare Brachfläche wird zur Erzeugung von Erneuerbaren Energien genutzt
besonders schnell – braucht nicht viel Zeit zur Umsetzung
nur etwa ein Jahr verging von der Bauleitplanung bis zur Inbetriebnahme der PVA

Einsparungen: CO2-Einsparung: 854 t / Jahr
  Energieeinsparung: 1.119 MWh / Jahr

Kosten: Gesamtkosten: 3.000.000 Euro

Beschreibung

Auslöser
In der Zeit von 1982 bis 1990 wurden in der ehemaligen Tongrube 400.000 Kubikmeter Haus-, Sperr- und Gewerbemüll abgelagert. 1990 wurde die Oberfläche mit einer Erdabdeckung versehen. Von 2001 bis 2006 wurden Altlastensanierungsmaßnahmen (u. a. Oberflächenabdichtung und Rekultivierung) vorgenommen.

Die Stadt, die EZV Energie und Service GmbH und der Landkreis entschieden sich, auf dem Areal der ehemaligen Hausmülldeponie, die sich zurzeit in der Nachsorge befindet, eine Freiflächen-Photovoltaikanlage zu errichten. Hierfür wurden seitens der Stadt der Bebauungsplan und der Flächennutzungsplan geändert. Das Grundstück wurde an einen Investor verpachtet, der die Anlage errichtete und betreibt.
Durchführung
Von der Bauleitplanung bis zur Inbetriebnahme der Anlage verging etwa ein Jahr. Es mussten keine besonderen Maßnahmen auf dem Gelände der ehemaligen Hausmülldeponie zur Errichtung der Anlage getroffen werden. Das aus der Verpachtung erwirtschaftete Geld nutzt der Landkreis für die Nachsorge der Deponie.

Der erzeugte Strom wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Mit der gewonnenen Energie aus ca. 4.600 Modulen können ca. 320 Haushalte mit Strom aus regenerativen Energien versorgt werden. Im Vergleich zur Stromerzeugung aus fossilen Brennstoffen können mit der Photovoltaikanlage jährlich ca. 560 t CO2 eingespart werden.

Beispiel gemeldet:05/2012 

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