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Genehmigung

Die Nutzung der oberflächennahen Geothermie unterliegt wasserrechtlichen und bergrechtlichen Vorschriften. Vor dem Bau einer geothermischen Anlage muss darauf geachtet werden, ob ein Eingriff in das Grundwasser erfolgt. In diesem Fall muss eine wasserrechtliche Erlaubnis bei der zuständigen Behörde eingeholt werden.

Auskunft erteilt die Untere Wasserbehörde der örtlich zuständigen Landratsämter und kreisfreien Städte. Zuständige Fachbehörde ist das jeweilige Wasserwirtschaftsamt (WWA). Die wasserrechtliche Erlaubnis erteilt die Kreisverwaltungsbehörde, bei der auch der Antrag einzureichen ist. Für den Bau und Betrieb von Erdwärmeanlagen sind die Bestimmungen des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) in Verbindung mit dem Bayerischen Wassergesetz (BayWG) und der hierzu ergangenen Verwaltungsvorschrift (VwVBayWG) maßgebend.

Ist eine Bohrung tiefer wie 100 m und/oder die thermische Leistung der Anlage größer als 0,2 MW, dann muss eine Genehmigung bei der zuständigen Bergbehörde beantragt werden.

Antragstellung

Vorgehen bei Antragstellung einer geothermischen Anlage bis 100 m Tiefe
1. Für die geplante Erdwärmeanlage ist bei der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde eine Bohranzeige zu stellen. Zusätzlich ist die Anzeige der Bohrung nach Lagerstättengesetz beim Landesamt für Umwelt (LfU) vorzunehmen (siehe Link unter "Links und Downloads" am Ende der Seite).

2. Ihre zuständige KVB prüft die Bohranzeige und gibt Ihnen Auskunft, ob mit dem Bau der Anlage begonnen werden kann oder ob ein Antrag auf wasserrechtliche Erlaubnis notwendig ist.

3. Ist ein Antrag auf wasserrechtliche Erlaubnis notwendig, dann muss dieser bei Ihrer zuständigen KVB eingereicht werden. Für den Antrag auf wasserrechtliche Erlaubnis muss an einigen Standorten ein Gutachten eines Privaten Sachverständigen der Wasserwirtschaft (PSW) erstellt werden. Klären Sie dies mit der KVB im Vorfeld ab.
Mit den Bauarbeiten der Erdwärmeanlage darf erst begonnen werden, wenn eine wasserrechtliche Erlaubnis erteilt wurde oder die vollständig ausgefüllten Antragsunterlagen bereits 3 Monate bei der KVB vorliegen.
Vorgehen bei Antragstellung einer geothermischen Anlage von mehr als 100 m Tiefe
Es ist ein Antrag auf bergrechtliche und wasserrechtliche Erlaubnis bei der zuständigen Bergbehörde erforderlich.

Nähere Informationen zur Genehmigung finden Sie im Leitfaden "Erdwärmesonden in Bayern“ und im Standortcheck auf der Seite "So geht’s... – oberflächennahe Geothermie richtig nutzen!" (Box am Ende der Seite).

Oberflächennahe Geothermie – So geht’s

Bodendenkmäler

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Die Karte zeigt die bekannten Bodendenkmäler in Bayern. Die Zahl der tatsächlich vorhandenen Bodendenkmäler kann höher sein.

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Landschaftsprägende Denkmäler

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Die Karte zeigt landschaftsprägende Denkmale, deren optische und/oder funktionale Wirkung in einen größeren, als Landschaft zu beschreibenden Raum hinausgeht.

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Wasserschutzgebiete

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Die Karte zeigt die Wasserschutzgebiete in Bayern.

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Links und Downloads

Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz (StMUV) und Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie (StMWi):
Broschüre "Oberflächennahe Geothermie“
(Kapitel "Genehmigung", S. 13)
Leitfaden "Erdwärmesonden in Bayern“
Bayerisches Staatsministerium des Innern (StMI):
Bauplanungsrechtliche Beurteilung von Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien
(Kapitel 2.4. Oberflächennahe Geothermie, S.7 f.)
Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU):
Oberflächennahe Geothermie
(Kapitel 6 "Rechtliche Genehmigungsverfahren", S. 9 f.)
Interenetseite "Digitale Bohranzeige nach Lagerstättengesetz"