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Oberflächennahe Geothermie

Erdwärme aus bis zu 400 Metern Tiefe wird als oberflächennahe Geothermie bezeichnet. Die Nutzung sowie die Art der eingesetzten Technik hängen von den geologischen Verhältnissen und den Grundwasserverhältnissen ab.

Mit oberflächennaher Geothermie kann man heizen und kühlen. Sie eignet sich für folgende Gebäudety­pen und Einrichtungen:

  • Einfamilienhäuser bis hin zu Wohnsiedlungen
  • Büro- und Verwaltungsgebäude
  • Öffentliche Gebäude, Schulen, Krankenhäuser, Museen, Schwimmbäder etc.
  • Gewerbebetriebe, Werks- und Montagehallen, Kälteanlagen etc.

Standortcheck oberflächennahe Geothermie

Sie suchen eine erste Übersicht über die Standortbedingungen für Erdwärmesonden, -kollektoren und Grundwasserwärmepumpen? Im Kartenteil des Energie-Atlas Bayern finden Sie den Standortcheck oberflächennahe Geothermie.

Effizienz von Wärmepumpen

Optimal ausgelegte erdgekoppelte Wärmepumpen-Heizanlagen können heute Heizwärme bis zu 80 % aus der Umwelt und nur zu 20 % aus der Hilfsenergie Strom bzw. Gas für den Betrieb der Wärmepumpe beziehen. Bei elektrischen Wärmepumpen entspricht das einer Leistungszahl von 4 (Verhältnis der abgegebenen Wärmeleistung (Nutzleistung) zur eingesetzten elektrischen Leistung der Wärmepumpe und der Hilfsantriebe unter Laborbedingungen bei bestimmten Temperaturen). Analog zur Leistungszahl wird die Effizienz von gasbetriebenen Wärmepumpen mit der Heizzahl beschrieben (Verhältnis von erzeugter Wärmeenergie zu eingesetzter Primärenergie). Eine Heizzahl von 1,4 entspricht dabei in etwa einer Leistungszahl von 4.

Die Jahresarbeitszahl (JAZ) gibt Auskunft über die tatsächliche Effizienz einer Wärmepumpe über die Laufzeit eines ganzen Jahres bei verschiedenen Temperaturen.