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Kommunales Energiemanagement (KEM) senkt CO2-Emissionen

Die Gemeinde hat in Zusammenarbeit mit dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu ein KEM für sechs Gebäude eingeführt und spart somit Energie und CO2 ein.

Projektträger: Gemeinde Durach

Projektstandort

Durach

 Durach_georeferenzierung

Kontakt

Gemeinde Durach
Wolfgang Heiligensetzer
technisches Bauamt
Bahnhofstraße 1
87471 Durach
Tel: (0831) 56119-37
WHeiligensetzer[at]durach-allgaeu.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Nicht verbrauchte Energie erzeugt keine CO2-Emissionen.
besonders schnell – braucht nicht viel Zeit zur Umsetzung
Durch Optimierung der Anlagentechnik wird sofort Energie eingespart.
besonders kostengünstig – mit wenig Kapitaleinsatz machbar
In einem ersten Schritt kann ohne Investition der Energieverbrauch reduziert werden. (Kosteneinsparung!)

Einsparungen: CO2-Einsparung: 59 t / a
  Energieeinsparung: 28 MWh / a
  Kosteneinsparung: ca. 2.000 €

Kosten: Gesamtkosten: 38.696,55 Euro

Förderung: Zuschuss: 19.348,27 Euro
  Fördergeber: Freistaat Bayern: Programm "KlimR" (50 % Förderung)

Beschreibung

Auslöser
Die Kommune nimmt seit vielen Jahren erfolgreich am European Energy Award teil. Dabei ist ein wichtiges Handlungsfeld die Energieeffizienz der eigenen Liegenschaften. Mit dem Energie- und Umweltzentrum Allgäu hat die Gemeinde Durach im Jahr 2014 begonnen ein systematisches Energiemanagement aufzubauen.
Durchführung
Ein Kommunales Energiemanagement (KEM) ist ein wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Energie- und Klimapolitik von Kommunen.
Die Kosten für den Wärme-, Strom- und Wasserverbrauch haben einen Anteil von rund 20 bis 25 % an den jährlichen Gesamtkosten für den Betrieb einer kommunalen Liegenschaft.

Durch ein gut strukturiertes KEM lassen sich ohne große Investitionen 10 bis 15 % Energie, Kosten und CO2 einsparen. Neben einem aktiven Beitrag zum Klimaschutz wird der kommunale Haushalt spürbar entlastet.
Die wesentlichen Bestandteile eines KEM sind das Erfassen und Analysieren des Energie- und Wasserverbrauchs, die Optimierung der vorhandenen Anlagetechnik und die Information und Motivation der Gebäudenutzer. Darüber hinaus werden Vorschläge für energiesparende Sanierungs- und Investitionsmaßnahmen für die betreuten Liegenschaften erarbeitet.
Tipps
  • Einfach starten – in den meisten kommunalen Liegenschaften steckt Potenzial! Durch einfache Anpassungen der Regelungsparameter – z. B. durch den Abgleich der Heiz- und Nutzungszeiten – können ohne Investitionen Energie und Kosten eingespart werden.
Stolpersteine
  • Der Aufbau einer korrekten Verbrauchserfassung ist, vor allem wenn nicht alle Rechnungen aus der Vergangenheit vorliegen, nicht immer ganz einfach.

Beispiel gemeldet:02/2018 

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