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Innovatives Energiekonzept für die Riedblickhalle

Mix regenerativer Energien sorgt für Heizung und Belüftung der Passivhaus-Sporthalle.

Projektträger: Gemeinde Buttenwiesen

Projektstandort

Buttenwiesen

Buttenwiesen_georeferenzierung

Kontakt

Dr. Johannes Mordstein
Öffentlichkeitsarbeit
Marktplatz 4
86647 Buttenwiesen
Tel: (08274) 9999-13
johannes.mordstein[at]buttenwiesen.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Kombination mehrer regenerativer Energien

Nutzen: Die Wärmeversorgung eines großen und frequentierten öffentlichen Gebäudes ausschließlich mit regenerativen Energien dient als Vorbild für private Hausbesitzer Etablierung einer regionalen Wertschöpfungskette
Fotos
  • Frontansicht der Riedblickhalle
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(insgesamt 1 Bilder)

Beschreibung

Auslöser
Die Beheizung der neu erbauten Vierfachsporthalle (inkl. Turnleistungszentrum für Zweitliga-Mannschaft des TSV Buttenwiesen) sollte ausschließlich durch erneuerbare Energie erfolgen. Zudem sollten die Heizkosten deutlich geringer sein als bei Verwendung von herkömmlichen Energieträgern.
Durchführung
Das gesamte Gebäude ist in Passivhausbauweise errichtet, d. h. der Jahresheizwärmebedarf beträgt höchstens 15 kWh pro Quadratmeter Gesamtnutzfläche.
Das innovative Energiekonzept der Vierfachsporthalle umfasst eine Hackschnitzelheizung, eine Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung und eine Erdwärme ausnützende Lüftungsanlage.
  • Die Hackschnitzelheizung der Riedblickhalle (220 kW) wird ausschließlich mit Hackschnitzeln aus gemeindeeigenen und heimischen Wäldern betrieben. Dadurch entstand eine regionale Wertschöpfungskette, von der auch regionale Waldbesitzer (Häckseln des Holzes) profitieren.
  • Die Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung ist so dimensioniert, dass sie in den Sommermonaten für den Warmwasserbedarf der Halle ausreicht.
  • Die Lüftungsanlage nutzt die Erdwärme zur Belüftung der Halle mit frischer und (je nach Außentemperatur) kühler oder warmer Luft.

Stolpersteine
  • Die Regenwassernutzung über ein Gründach für den Toilettenbetrieb erwies sich als Fehlschlag. Die Anlage musste nach kurzer Zeit außer Betrieb genommen werden, da das Wasser immer wieder verschmutzt war.
Auszeichnungen
  • 11/2004: Umweltpreis des Landkreises Dillingen a.d. Donau
    verliehen von: Landkreis Dillingen a.d. Donau

Beispiel gemeldet:02/2011 

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