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Grösstes Solardach der Welt

Architektur als Säule der Energiewende

Projektträger: Glaswerke Arnold GmbH & Co. KG

Projektstandort

Ingolstadt

Ingolstadt_georeferenzierung

Kontakt

Martin Schwarz
Neuseser Straße 1
91732 Merkendorf
Tel: (09826) 656-0
service[at]glaswerke-arnold.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Es wird nicht nur Energie erzeugt, sondern auch eingespart
Fotos
  • Das größte Solarglasdach der Welt im GVZ Ingolstadt. (Quelle: Glaswerke Arnold GmbH & Co. KG)
  • Das Dach der Halle Q  besteht aus 1.728 PV-Glas-Modulen. (Quelle: Glaswerke Arnold GmbH & Co. KG)
  • Das Dach wurde als Vollglasfläche ohne klassischen Dachunterbau realisiert. (Quelle: Glaswerke Arnold GmbH & Co. KG)
  • Blick auf das größte Solarglasdach der Welt. (Quelle: Glaswerke Arnold GmbH & Co. KG)
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(insgesamt 7 Bilder)

Beschreibung

Auslöser
Mit dem Güterverkehrszentrum Ingolstadt (GVZ) profiliert sich Ingolstadt seit mehr als fünfzehn Jahren als zentralster Logistikstandort in Bayern. Seit seinem Bau 1995 setzt es in seiner Modernität und logistischen Effizienz neue Maßstäbe. Inzwischen zählt das GVZ Ingolstadt zu den führenden Einrichtungen seiner Art in Europa.

Um der anhaltend großen Nachfrage nach Büro- und Hallenflächen gerecht zu werden und das Wachstum am Wirtschaftsstandort Ingolstadt weiterhin zu sichern, begann die IFG Ingolstadt im April 2010 mit der Erweiterung des GVZ. Seine ökologische Vorreiterrolle basiert auf einem energetisch durchdachten Gesamtkonzept, zu dem neben Photovoltaikanlangen auch Wärmepumpen, Erdspeicher und intelligente Energieverteilung zählen.
Durchführung
Seit November 2011 ist auf der Halle Q des Güterverkehrszentrums Ingolstadt (GVZ) das größte Solarglasdach der Welt in Betrieb. Das aus 1.728 PV-Glas-Modulen bestehende Dach wurde als Vollglasfläche ohne klassischen Dachunterbau mit dem Solarstromglas Voltarlux von Arnold Glas realisiert. Durch das Glasdach gelangt Tageslicht in die darunter liegenden Räume, was bei einer konventionellen Dachkonstruktion mit aufgesetzter Photovoltaikanlage nicht möglich wäre.

Im GVZ Ingolstadt wurde auf 9.900 Quadratmetern (Dachgesamtfläche: 11.600 m2) Photovoltaikglas der neuen ASI-Technologie mit einer Panelgröße von jeweils 5,7 Quadratmetern eingesetzt. Die integrierte ASI-Solarschicht ist 50- bis 100-mal dünner als ein menschliches Haar. 1.728 Panels à 435 W/Peak erbringen eine Gesamtleistung von 752 kW/Peak.

Damit befindet sich im GVZ Ingolstadts leistungsfähigste Photovoltaik-Anlage (1,28 MWp) die durch eine solare Klimatisierungsanlage ergänzt wird. Im Sommer 2008 wurden beim Bau von Halle M auf 1.500 Quadratmetern bereits 400 Photovoltaik-Glasscheiben als Fassadenelemente und Fensterscheiben eingesetzt.

Architektonische Lösungen wie in Halle Q des GVZ zeigen, dass großflächige Produktion regenerativer Energie nicht nur in großen Flächenländern sondern auch in Deutschland möglich ist. Architekten wächst damit die Chance aber auch Verantwortung zu, eine tragende Säule der Energiewende zu werden.

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