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Kleine Physik

Zentrale Komponente einer PV-Anlage ist das PV-Modul. Ein PV-Modul besteht aus vielen Solarzellen, die aus Halbleitern (meist Silizium) gefertigt werden.

Wenn die Sonne auf die Solarzelle scheint, dann wandelt diese die eingestrahlte Sonnenenergie in elektrische Energie um (bei gängigen Solarzellen liegt der Wirkungsgrad zwischen ca. 20 % und 25 %). Dabei wird das einfallende Licht im Halbleiter absorbiert und erzeugt positive und negative Ladungsträger. Im Halbleiter besteht ein elektrisches Feld, das die positiven und negativen Ladungsträger voneinander trennt und zu getrennten Kontakten ableitet. Werden die beiden Kontakte außen miteinander verbunden, fließt ein elektrischer Strom (Gleichstrom).

VERSCHALTUNG VON SOLARZELLEN

Meist werden mehrere Solarzellen (72 oder 60 Stück) miteinander verschaltet und zu einem einfach zu handhabenden Solarmodul zusammengebaut. In einer Photovoltaikanlage können bis zu mehrere tausend Module einer Anlage zusammengefasst werden.

EINSPEISUNG INS NETZ

Wechselrichter wandeln den erzeugten Gleichstrom in den haushaltsüblichen 230 Volt-Wechselstrom um. Große Photovoltaikanlagen speisen direkt ins Mittelspannungsnetz ein.