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Messungen

Messgeräte sowie Mess- und Berechnungsverfahren zur Ermittlung elektrischer und magnetischer Feldstärke und magnetischer Flussdichte (inkl. Berücksichtigung vorhandener Immissionen) müssen dem Stand der Technik entsprechen. Dies ist in der Verordnung über elektromagnetische Felder (26. BImSchV) geregelt.

Durch unqualifiziert erstellte Gutachten können Personen gefährdet oder unbegründet beunruhigt werden. Dies kann unter Umständen auch unnötige Investitionen zur Folge haben. Die Strahlenschutzkommission hat einen Katalog von Mindestanforderungen erarbeitet, der es erlaubt, wissenschaftlich qualifizierte Sachverständige für die Bestimmung der Exposition gegenüber elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern im Frequenzbereich 0 – 300 GHz zu identifizieren (siehe Links und Downloads weiter unten).

Messinstitute

Eine Liste an Messinstituten, die sich selbst verpflichtet haben, nach den Empfehlungen der Strahlenschutzkommission zu arbeiten, ist auf den Internetseiten des Bayerischen Landesamtes für Umwelt (LfU) zu finden.

An der Industrie- und Handelskammer München und Oberbayern (IHK) wurde ein neues Sachverständigenwesen zur Bestellung von Sachverständigen für den Bereich "Bestimmung der Exposition von elektrischen, magnetischen und elektromagnetischen Feldern" (EMF) aufgebaut. Die Sachverständigen werden dort in das bundesweite Sachverständigenverzeichnis aufgenommen.

Personendosimeter für niederfrequente Felder

Für überschlägige Messungen und um erste Anhaltswerte für die persönliche Exposition durch niederfrequente Felder zu bekommen, verleiht das Bayerische Landesamt für Umwelt kostenlos Personendosimeter. Nur die Kosten des versicherten Rückversands müssen selbst übernommen werden. Wer innerhalb Bayerns ein Personendosimeter ausleihen möchte, kann sich an das EMF-Infotelefon 0821/9071-3518 wenden.

EMF-Monitoring in Bayern

An 400 statistisch ausgewählten Orten in Bayern misst das Landesamt für Umwelt die Immissionen elektromagnetischer Felder im Nieder- und Hochfrequenzbereich. Die Messungen (EMF-Monitoring Bayern) fanden seit 2001 in Abständen von rd. 5 Jahren in Form dreier Kampagnen statt; derzeit wird die vierte Messreihe vorbereitet (Stand: Mitte 2016). Die Messberichte stehen auf den Internetseiten des Bayerischen Landesamtes für Umwelt zum Download zur Verfügung.