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Derzeitige Expositions- und Immissionssituation

Die Exposition der Bevölkerung durch die Stromversorgung hängt grundsätzlich vom Abstand zu den Anlagen und von der technischen Ausführung sowie der Betriebsweise der Anlagen ab. Allgemein lässt sich jedoch sagen, dass die Gesamtexposition durch niederfrequente Felder zu ungefähr je einem Drittel von Hochspannungsanlagen, von Hausinstallationen und von der Verwendung von Elektrogeräten herrührt.

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat bereits 1996-1997 im Auftrag des damaligen Bayerischen Staatsministeriums für Landesentwicklung und Umweltfragen die niederfrequente Exposition von fast 2000 Bürgern erfasst. Die Personendosimeter-Messungen ergaben einen Mittelwert von ca. einem Tausendstel des Grenzwertes für 50-Hz-Magnetfelder.
Das EMF-Monitoring des Bayerischen Landesamtes für Umwelt, das bislang 2002/03, 2006/07 und 2011/2012 durchgeführt wurde, erhebt in bayerischen Wohngebieten Immissionen sowohl im Niederfrequenzbereich als auch im Hochfrequenzbereich.
Der Mittelwert für die 50-Hz-Magnetfelder lag bei ca. 3,9 Promille (2006/07: ca. 2,3 Promille) des Grenzwertes.

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat 2010 in Messungen und Berechnungen speziell die Exposition durch elektrische und magnetische Felder in der Umgebung von Freileitungen und Erdkabeln untersucht.