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Das Bayerische Energieprogramm

Oberstes Ziel der bayerischen Energiepolitik ist eine sichere, bezahlbare und umweltverträgliche Energieversorgung für Bayerns Bürger und Betriebe. Wesentliche Grundlage hierfür ist das Bayerische Energieprogramm vom 20. Oktober 2015, das das Energiekonzept von 2011 fortschreibt.

Seit 2011 ist Bayern bei der Umsetzung der Energiewende entscheidend vorangekommen: der Anteil der erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung ist um rund 40 % gestiegen. Bayern liegt bei der Wasserkraft, Geothermie, Solarenergie und Umgebungswärme im Bundesvergleich auf Platz 1. Aber das hohe Tempo der Veränderung stellt unser Land vor immer größere Herausforderungen.

Daher enthält das Energieprogramm für die zweite Halbzeit auf dem Weg zum Atomausstieg konkrete Ziele und Maßnahmen für Bayern, aber auch Forderungen an den Bund, der für die Gestaltung der gesetzlichen Rahmenbedingungen zuständig ist.

Dabei setzt Bayern auf einen ausgewogenen Mix unterschiedlicher Maßnahmen und auf stabile und belastbare Strukturen eingebettet in der Drei-Säulen-Strategie: "Effiziente Verwendung von Energie", "Nachhaltige Stromerzeugung" und "Notwendiger Stromtransport". Es ist der Anspruch Bayerns, dass sich jede dieser Säulen an den Kriterien von Sicherheit, Bezahlbarkeit und Umweltverträglichkeit messen lässt.