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Betriebsinterne Abwärmenutzung

Bei vielen Produktionsprozessen entsteht unvermeidbar Abwärme. Was bietet sich für einen Betrieb Besseres an, als seinen eigenen Wärmebedarf mit dieser zu decken? Bei der betriebsinternen Abwärmenutzung werden Verfahren und Prozesse so intelligent miteinander vernetzt, dass weniger Energie verbraucht wird. Für den Betrieb bedeutet das: weniger Energiekosten für den Zukauf von Wärme und ggf. geringere Investitionen für Anlagen zur Wärmeerzeugung.

Bei der betriebsinternen Abwärmenutzung wird die Abwärme direkt vor Ort genutzt. Hierbei kann die Abwärme auf zwei Arten zum Einsatz kommen:

  • Nutzung der Abwärme im selben Prozess, bei dem diese entsteht (wird als "Wärmerückgewinnung" bezeichnet)
  • Nutzung der Abwärme in einem anderen Prozess bzw. an anderer Stelle innerhalb des Betriebes (Kaskadennutzung)

Wichtig: Es ist von Vorteil, wenn Wärmeangebot und Energiebedarf zeitlich und mengenmäßig sowie hinsichtlich des Temperaturniveaus möglichst gut übereinstimmen, da sonst Teile der Abwärme ungenutzt bleiben. Anderenfalls ist ein Einsatz von Speichern zu überlegen, um die Wärmenutzung zu verbessern.

Betriebsinterne Abwärmenutzung lohnt sich oft, aber besser als jede Nutzung ist die Vermeidung von Abwärme!

Links und Downloads

Förderprogramm
Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW):
KfW-Energieeffizienzprogramm – Abwärme