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Förderprogramm "CO2-Bonus" für Bestandsanierungen und Neubauten

Als erste deutsche Stadt fördert München langfristig im Gebäude verbaute nachwachsende und Kohlenstoff speichernde Baustoffe (regional oder zertifiziert).

Projektträger: Landeshauptstadt München

Projektstandort

München

München_georeferenzierung

Kontakt

Landeshauptstadt München, Referat für Gesundheit und Umwelt
Roland Gräbel
Leiter Bauzentrum München
Bayerstraße 28a
80335 München
Tel: (089) 233-47712
bauzentrum.rgu[at]muenchen.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Das Verbauen von (regionalem oder zertifiziertem) Holz und die somit langfristige Bindung von Kohlenstoff ist aktiver Klimaschutz.

Nutzen: Es liegen noch keine ausreichenden Erfahrungen vor, um den Effekt des Förderprogramms quantifizieren zu können.

Kosten: Weitere Angaben: Belastbare Zahlen liegen leider noch nicht vor.

Beschreibung

Auslöser
Der CO2-Bonus wurde im Rahmen des Netzwerks Holzbau München unter Mitwirkung engagierter Experten entwickelt. Der Stadtrat der Landeshauptstadt München hat die Übernahme dieses Modells in die Richtlinie des Förderprogramms Energieeinsparung beschlossen.
Durchführung
Seit dem 1. Mai 2013 wird im Rahmen des Münchner Förderprogramms Energieeinsparung der Einsatz nachwachsender, Kohlenstoff speichernder Baustoffe bei Neubau- oder Sanierungsvorhaben gefördert. Der Fördersatz beträgt dabei 0,30 Euro je Kilogramm langfristig im Gebäude verbautem, nachwachsendem, Kohlenstoff speicherndem Baustoff. Materialtypen sind Vollholz, Holzwerkstoffe und Dämmstoffe, die einen Materialmindestanteil von 80 % an nachwachsenden Rohstoffen enthalten.

Um jedoch dem Klimaschutzgedanken wirklich gerecht zu werden, müssen diese Rohstoffe bestimmte Kriterien erfüllen. So dürfen sie nur in Deutschland oder maximal 400 km weit von München entfernt geerntet worden sein, oder sie müssen eine FSC-, PEFC- oder Naturland-Zertifizierung aufweisen. Die Verwendung von Tropenholz – ob mit Zertifizierung oder ohne – führt zum Ausschluss der Bau- oder Sanierungsmaßnahme von der Förderung.

Da sich der Fördersatz an der langfristig gebundenen Menge an Kohlenstoff orientiert, wird nur der Einsatz von Baustoffen für die Gebäudekonstruktion (z. B. Wand-, Decken- und Bodenkonstruktionen sowie Wärmedämmung) gefördert. Nicht gefördert wird der Einsatz dieser Baustoffe für die Dachkonstruktion bzw. -schalung, für den Innenausbau (z. B. Möblierung, Innenwandverkleidungen) sowie für reine Fassadenverkleidungen.

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