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Zug um Zug weniger CO2

Regionale Partner optimieren gemeinsam ihre Logistikkette.

Projektträger: UPM Kymmene Papier GmbH & Co. KG

Projektstandort

Augsburg

Augsburg_georeferenzierung

Kontakt

UPM Kymmene Papier GmbH & Co. KG
Dr. Wilhelm Demharter
Georg-Haindl-Str. 5
86153 Augsburg
Tel: (0821) 3109-611
Wilhelm.Demharter[at]upm-kymmene.com

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
besonders kostengünstig – mit wenig Kapitaleinsatz machbar

Einsparungen: CO2-Einsparung: 34.000 kg / 10.000 t Ware
  Energieeinsparung: 11.000 l Diesel / 10.000 t
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(insgesamt 4 Bilder)

Beschreibung

Auslöser
UPM-Kymmene Papier GmbH & Co. KG, Hersteller von Druckpapieren, beliefert von seinem Werk in Schongau seit Jahren die Presse-Druck und Verlags-GmbH in Augsburg. Mangels Gleisanschluss des Verlags erfolgte der Transport bislang über die Straße, zumeist über Landstraßen und durch Ortschaften.
Beide Unternehmen haben sich zur kontinuierlichen Verbesserung ihrer Umweltleistung verpflichtet und Umweltmanagementsysteme eingeführt. Zur Senkung der CO2- und Lärm-Belastung machten sie sich gemeinsam mit der Localbahn und der Spedition Nuber auf die Suche nach umweltverträglichen und kostengünstigen Alternativen.
Durchführung
In Kooperation wurde ein Logistikkonzept entwickelt: in einem zeitlich ausgeklügelten Rundlauf wird die gesamte an den Verlag zu liefernde Papiermenge per Eisenbahnwagon von der Augsburger Localbahn GmbH in das Lager der Spedition Nuber transportiert.

Dafür sind keine zusätzlichen Zugfahrten nötig, denn zwischen den UPM-Werken in Augsburg und Schongau existiert bereits ein regelmäßiger Schienenverkehr.

Die Spedition Nuber wickelt die entsprechenden just-in-time-Zustellungen der täglich benötigten Papiermengen und -qualitäten an die Presse-Druck und Verlags-GmbH ab. Dabei setzt Nuber LKWs mit Emissionsstandard "Euro 5" ein, was im Innenstadtbereich die Luftbelastung durch die geringeren Feinstaub- und Stickoxidemissionen reduziert.

Für die Logistikaufgabe wurden die LKW-Fahrten von Schongau nach Augsburg und im Stadtgebiet Augsburg weitestgehend vermieden:
  • 20 LKW pro Woche weniger auf B17 und dem innerstädtischen Straßennetz
  • Die Maßnahmen waren mit vertretbarem Kapitaleinsatz umzusetzen.
  • Trotz Wechsel zwischen Schiene und Straße ("gebrochene Verkehre") entstanden keine relevanten Zusatzkosten.
  • Einsparungen pro 10.000 Tonnen transportierte Ware: 11.000 Liter Diesel, 34 Tonnen CO2

Zitate
"Gute und einfache Ideen liegen oft so nach. Das merkt man, wenn man sich gemeinsam mit den Partnern an einen Tisch setzt und bislang Gewohntes und Bewährtes hinterfragt. In unserem Fall waren die Voraussetzungen günstig. Wir prüfen weiterhin konsequent in unseren Werken - und das weltweit - wo und ob eine Verlagerung auf die Schiene möglich ist." (Dr. Wilhelm Demharter, UPM Kymmene Papier GmbH & Co. KG)
Tipps
  • Setzen Sie sich mit Ihren Kunden und Spediteuren an einen Tisch: Hinterfragen Sie Ihr Logistikkonzept hinsichtlich ökonomischer und ökologischer Verbesserungspotenziale
  • Suchen Sie in der Region nach Lösungen.
Auszeichnungen
  • 12/2007: KUMAS-Leitprojekt 2007
    verliehen von: KUMAS - Kompetenzzentrum Umwelt e.V.

Beispiel gemeldet:04/2011 

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