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Mit dem European Energy Award (eea) zur Umwelt- und Energiegemeinde

Die Kommune will zusammen mit ihren Bürgerinnen und Bürgern dem Klimawandel begegnen und damit zum Vorreiter in der Region werden. Der eea unterstützt dabei den kommunalen Klimaschutz von der Idee bis zur Umsetzung.

Projektträger: Gemeinde Kammerstein

Projektstandort

Kammerstein

Kammerstein

Kontakt

Gemeinde Kammerstein
Stefan Barthel
Dorfstraße 10
91126 Kammerstein
Tel: (09122) 925519
stefan.barthel[at]kammerstein.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Der eea stößt wesentliche Prozesse in allen relevanten kommunalen Bereichen an wie Entwicklungsplanung und Raumordnung, Kommunales Energiemanagement, Versorgung und Entsorgung, Mobilität, interne Organisation und Kommunikation sowie Öffentlichkeitsarbeit.

Einsparungen: CO2-Einsparung: 5,3 t bis 2.030
  Energieeinsparung: 11.765 MWh / Jahr bis 2.030

Nutzen: Dauerhafte Sensibilisierung der Bürgerinnen und Bürger in Kammerstein

Kosten: Gesamtkosten: 22.072,52 Euro

Förderung: Zuschuss: 11.000 Euro
  Fördergeber: Regierung von Mittelfranken im Rahmen der Förderung von Klimaschutzmaßnahmen der Kommunen und anderer Körperschaften des öffentlichen Rechts (KlimR), Zuweisung durch das Bay. Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Fotos
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Beschreibung

Auslöser
Kammerstein wollte die energiepolitische Arbeit optimieren sowie einen aktiven Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten, um so die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde zu verbessern. 2006 wurde daher der Beschluss zur Teilnahme am eea gefasst und im Folgejahr umgesetzt.
Durchführung
Gemeinsam stellen sich Gemeinderat und Bürgerschaft der großen Herausforderung, den Klimawandel und dessen Auswirkungen zu begrenzen. Im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung wird darüber hinaus dem verantwortungsvollen Umgang mit den vorhandenen Ressourcen ein besonders hoher Stellenwert eingeräumt.

Die Teilnahme am eea-Prozess unterstützt die Gemeinde dabei, mit passenden Instrumenten die umweltpolitischen Aktivitäten entlang von sechs Handlungsfeldern zu bündeln und strategisch auszurichten.

Um die notwendige Akzeptanz und Bereitschaft zum Mitwirken zu erreichen, informiert die Gemeinde die Bevölkerung und alle ansässigen Organisationen regelmäßig und offen über die geplanten Maßnahmen und Ziele.

Welche Maßnahmen wurden bisher erfolgreich verwirklicht?
  • Am Rathausplatz ist ein Nahwärmenetz mit Hackschnitzelheizung errichtet worden, das die Kindertagesstätte, das Rathaus, den Bauhof, den Bürgersaal sowie das Feuerwehrhaus mit Wärme versorgt.
  • Die Energiestandards für kommunale Gebäude und Anlagen in Kammerstein sind generell sehr hoch.
  • Auf gemeindeeigenen Gebäuden wurden mehrere Photovoltaikanlagen installiert.
  • Im Gemeindegebiet befindet sich die größte Freiflächenphotovoltaikanlage im Landkreis Roth.
  • Als beispielhaft gilt das Kläranlagenkonzept der Gemeinde Kammerstein, das interkommunal zu besten Reinigungsergebnissen und zu einer hohen Wirtschaftlichkeit führt.

Damit kann die Kommune bereits eine Erfolgsquote von 65 % der maximal erreichbaren Punkte aufweisen.

Was ist geplant?

Neben der Fortsetzung der begonnenen Aktivitäten und Maßnahmen, liegt der Schwerpunkt auf den Bereichen kommunale Anlagen und Mobilität. So sollen unter anderem die energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung fortgesetzt und Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter angeboten werden. Der öffentliche Nahverkehr wird weiterentwickelt und um das Angebot eines Bürgerbusses ergänzt.

Darüber hinaus leistet die Gemeinde mit vielen vorbildlichen Aktionen, wie LED-Tauschaktionen, Thermografie-Aktionen, Ausstellungen sowie Schul- und Kindergartenprojekten, einen wichtigen Beitrag, um die Themen der Energiewende und des Klimaschutzes verstärkt in das Bewusstsein der Bürgerschaft zu bringen.


Zitate
Die eigentliche Herausforderung des beginnenden 21. Jahrhunderts liegt in der Begrenzung des Klimawandels. Studien belegen, dass es sehr viel teurer wird, wenn wir den Kampf gegen den Klimawandel verschieben. (Walter Schnell, Erster Bürgermeister)
Gemeinsam können wir viel tun! (Walter Schnell, Erster Bürgermeister)
Tipps
  • Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger sowie den Gewerbetreibenden (gemeinsam ans Ziel kommen)
  • "Tue Gutes und rede darüber", daher monatliche Berichterstattung im gemeindlichen Mitteilungsblatt
  • Effiziente Auswertung von Kennzahlen beim Energieverbrauch
Stolpersteine
  • Ausreichend personelle Ressourcen und ein gutes Zeitmanagement sind eine wichtige Voraussetzung
Auszeichnungen
  • 01/2017: European Energy Award
    verliehen von: Bundesgeschäftsstelle European Energy Award

Beispiel gemeldet:04/2019
zuletzt aktualisiert:01/2021

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