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Energiesparen beim Bierbrauen

Effiziente Bereitstellung von Strom und Wärme durch den Einsatz von Kraft-Wärme-Kopplung

Projektträger: ESI GmbH

Projektstandort

Aying

Aying_georeferenzierung

Kontakt

ESI GmbH
Fabian Reuß
Geschäftsführer
Maximilianstraße 28b
85399 Hallbergmoos
Tel: (0811) 9989370
reuss[at]esi-eu.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Durch das Blockheizkraftwerk (BHKW) werden direkt am Verbrauchsort kombiniert Wärme und Strom erzeugt. Dies führt zu hohen Primärenergieeinsparungen.

Einsparungen: CO2-Einsparung: 100 t / a
  Energieeinsparung: 20 % gegenüber der getrennten Erzeugung von Wärme und Strom

Beschreibung

Auslöser
Die Prozesse einer Brauerei sind sehr energieintensiv. Durch moderne Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) wird die benötigte Energie kostengünstig und umweltfreundlich dort produziert, wo sie gebraucht wird.
Durchführung
Um eine hohe Laufzeit und damit verbunden eine gute Wirtschaftlichkeit zu erreichen, ist eine exakte und gewissenhafte Planung der Gesamtanlage notwendig. Von großer Bedeutung sind die zur Verfügung stehenden Wärmesenken, die für ein bestimmtes Temperaturniveau Wärmeenergie benötigen. Im vorliegenden Fall sind die Erzeugung von Brau- und Betriebswarmwasser sowie zwei Heizkreise an den Kühlkreislauf des BHKW angeschlossen. Da Wärmebereitstellung und -bedarf nicht immer zeitgleich erfolgen, wurde zusätzlich ein isolierter Wärmespeicher mit ca. 30.000 Liter Wasserinhalt installiert. Die Abgaswärme wird über einen eigenen Wärmetauscher direkt dem Rücklauf des bestehenden Hochdruck- Heißwasser-Systems zugeführt.

Das BHKW liefert eine elektrische Leistung von 200 kW und eine thermische Leistung von
230 kW. Um die Schallemissionen im Hinblick auf benachbarte Firmen und Anwohner gering zu halten, ist das BHKW in einem schallgedämmten Container untergebracht. Der erzeugte Strom wird zum größten Teil direkt in der Brauerei genutzt. Überschüssiger Strom wird in das öffentliche Netz eingespeist und nach dem KWK-Gesetz vergütet.

Gegenüber einer getrennten Wärmeerzeugung durch einen gasbefeuerten Kessel und Strombezug über das öffentliche Netz konnten die CO2-Emissionen um weit über 100 Tonnen pro Jahr reduziert werden. Somit dient die KWK-Anlage nicht nur der Kostenreduzierung bei der Energieversorgung sondern auch der Umwelt.
Tipps
  • individuelle Auslegung und Beachten rechtlicher Rahmenbedingungen
Stolpersteine
  • zur Verfügung stehende Wärmesenken identifizieren und bewerten

Beispiel gemeldet:12/2018 

Links und Downloads

BHKW Projekt

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