Kontrast Gebärdensprachvideo Leichte Sprache Informationen zur Schriftgröße

Energieeinsparung und Klimaschutz in der Stadt Hemau

Die Einführung eines Kommunalen Energiemanagements für die Liegenschaften der Stadt führt zu Energieeinsparungen, verringert Kosten und trägt zum Klimaschutz bei.

Projektträger: Stadt Hemau

Projektstandort

Hemau

Hemau_georeferenzierung

Kontakt

Stadt Hemau
Franz Hofmeister
Kämmerer
Propsteigaßl 2
93155 Hemau
Tel: (09491) 940037
franz.hofmeister[at]hemau.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Schwachstellen mit übermäßig hohen Verbrauch wurden identifiziert. Durch gezielte Maßnahmen konnten Einsparungen erzielt und CO2-Emmissionen vermieden werden.
besonders schnell – braucht nicht viel Zeit zur Umsetzung
Einige Maßnahmen konnten zügig umgesetzt werden, z. B. Regeleinstellungen, Hinweise an die Gebäudenutzer und Temperatureinstellungen.
besonders kostengünstig – mit wenig Kapitaleinsatz machbar
Niedriginvestive Maßnahmen konnten günstig umgesetzt werden. Für andere Maßnahmen wurden Fördermittel abgegriffen.

Kosten: Gesamtkosten: 59.037 Euro

Förderung: Zuschuss: 24.000 Euro
  Fördergeber: Freistaat Bayern: Programm KlimR

Beschreibung

Auslöser
Anregung aus einem Fachvortrag über Energieeffizienz und Kommunalen - Energiemanagement
Durchführung
Damit die eingesetzte Energie in der Betriebsphase der Gebäude sparsam und effizient genutzt wird, ist es wichtig jenen Einsatz kontinuierlich zu erfassen und zu dokumentieren. Dies wird durch die Stadt Hemau in Zusammenarbeit mit der Energieagentur Regensburg umgesetzt. Das Projekt fördert einen verantwortungsvollen Umgang mit Energieressourcen und die Reduzierung von Emissionen und Treibhausgasen. Darüber hinaus sollen ansteigende Energiekosten durch erreichte Einsparungen kompensiert werden. Dabei werden Daten, wie Temperaturen, der Verbrauch an Gas, Strom und Wasser und auch die Verteilung der einzelnen Wärmeströme mittels Zählern aufgezeichnet und auf einem externen Server gesammelt.

Ziel des Projektes war die lückenlose Erfassung sämtlicher Energieströme. Durch eine regelmäßige Kontrolle der eingehenden Informationen solte zum Beispiel ein unverhältnismäßig hoher Verbrauch zeitnah festgestellt und nach Ursachenfindung abgestellt werden. Die Analyse der über einen längeren Zeitraum gesammelten Daten gibt eine zeitlich strukturierte Auskunft über die Wärme-, Strom-, und Wasserverteilung und die verbrauchten Mengen. Damit können Rückschlüsse auf möglicherweise unnötig hohe Verbräuche gezogen werden und energiesparende Maßnahmen geplant werden. So wird es möglich, die Energieeffizienz auch während der Betriebsphase der Gebäude noch zu optimieren und Verbesserungen für neue Projekte abzuleiten.

Energieeinsparungen und die damit einhergehende Verringerung des CO2-Ausstoßes können nicht nur durch die Optimierung der Heizungs- und Anlagentechnik erzielt werden. Wichtig war auch die Einbindung der Gebäudenutzer.
Zitate
"Eine eingesparte Kilowattstunde Energie muss nicht bezahlt und auch nicht durch etwas anderes ersetzt werden. Einsparung geht somit vor Substitution."
Tipps
  • Bei Aus- und Umbau Möglichkeiten einer automatisierten Zählererfassung berücksichtigen.
  • Besondere Energieverbraucher mit eigenen Zähler ausstatten.
Stolpersteine
  • Hoher Zeitaufwand zur Erfassung der Zählerstände.
  • Ausweitung des Ableseintervalls von einer Woche auf zwei Wochen.

Beispiel gemeldet:09/2018 

Zurück zu Übersicht