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Monitoring der Energieverbräuche in öffentlichen Gebäuden

Energieverbrauch und Energiekosten in fünf Schulen und einem Dienstgebäude wurden stark gesenkt.

Projektträger: Landkreis Regensburg

Projektstandort

Regensburg

Regensburg_georeferenzierung

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Durch das Erkennen von Schwachstellen mit übermäßig hohem Verbrauch waren die Energieeinsparungen äußerst hoch.
besonders schnell – braucht nicht viel Zeit zur Umsetzung
Die Veränderung der Regeleinstellungen der Heizanlagen ist schnell gemacht.

Förderung: Fördergeber: Freistaat Bayern: Programm "KlimR"

Beschreibung

Auslöser
Anregungen aus Fachvortrag über Energieeffizienz und Kommunalem Energiemanagement (KEM).
Durchführung
Damit die eingesetzte Energie auch in der Betriebsphase des Gebäudes sparsam und effizient genutzt wird, ist es wichtig den Energieverbrauch kontinuierlich zu erfassen und zu dokumentieren. Dies wird durch den Landkreis Regensburg in Zusammenarbeit mit der Energieagentur Regensburg umgesetzt.

Das Projekt fördert einen verantwortungsvollen Umgang mit Energieressourcen und damit die Reduzierung von Emissionen und Treibhausgasen. Darüber hinaus sollen ansteigende Energiekosten durch erreichte Einsparungen kompensiert werden.
Dabei werden Daten, wie Temperaturen, der Verbrauch an Gas, Strom und Wasser und auch die Verteilung der einzelnen Wärmeströme mittels Zähler aufgezeichnet und auf einem externen Server gesammelt, um diese dann nach Vorgaben bestimmter Kriterien auswerten zu können.

Ziel des Projekts war die lückenlose Erfassung sämtlicher Energieströme. Durch eine regelmäßige Kontrolle der eingehenden Informationen sollte zum Beispiel ein unverhältnismäßig hoher Verbrauch zeitnah festgestellt und nach Ursachenfindung abgestellt werden.

Die Analyse der über einen längeren Zeitraum gesammelten Daten gibt eine zeitlich strukturierte Auskunft über die Wärme-, Strom- und Wasserverteilung und die verbrauchten Mengen. Damit können Rückschlüsse auf möglicherweise unnötig hohe Verbräuche gezogen werden und energiesparende Maßnahmen geplant werden. So wird es möglich, die Energieeffizienz auch während der Betriebsphase der Gebäude noch zu optimieren und Verbesserungen für neue Projekte abzuleiten.

Energieeinsparungen und die damit einhergehende Verringerung des CO2-Ausstoßes können nicht nur durch die Optimierung der Heizungs- und Anlagentechnik erzielt werden. Wichtig war auch die Einbindung der Gebäudenutzer.
Tipps
  • Bei Sanierungs- und Baumaßnahmen Möglichkeiten einer automatisierten Zählererfassung berücksichtigen.
Stolpersteine
  • Zusätzlich verbaute Zählereinheiten sind manchmal unverhältnismäßig teuer.

Beispiel gemeldet:11/2018 

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