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Neubau eines Zweifamilienhauses

Die Eigentümer setzen auf energieeffiziente Technologien und erneuerbare Energieträger.

Projektträger: Göstl Gbr

Projektstandort

Teisendorf

Teisendorf_georeferenzierung

Kontakt

Gbr Göstl
Martin Göstl
Anteilseigner
Viaduktweg 7
83317 Teisendorf
Tel: (0176) 66991406
derbestegoestl[at]arcor.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Effizientes Ineinanderwirken von Strom (Heizungssteuerung), Solarthermie und Biomasse / Stückgut - Pellets Kombikessel

Einsparungen: CO2-Einsparung: 50 %
  Energieeinsparung: 50 %
  Kosteneinsparung: 50 %

Nutzen: Durch die Solarthermie, die Ausrichtung des Gebäudes und dessen technische Ausstattung wird das Verbrennen des Hauptenergieträgers (Holz) auf ein Minimum reduziert.

Kosten: Gesamtkosten: 750.000 Euro

Beschreibung

Auslöser
Der Neubau war durch die marode Bausubstanz und die veralteten Heizungs- und Strominstallationen nötig geworden. Mein Bruder Norbert und ich (Martin) entschieden uns gemeinsam für einen Neubau des Elternhauses mit zukunftsorientierter Energie- und Stromversorgung.
Durchführung
Der Neubau ähnelt in seiner Bauart dem vorherigen Bau in seiner L-Form. Der Westtrakt des Gebäudes wird um ca. sieben Meter kürzer. Die Wiederkehre wird gedreht und das Gebäude giebelseitig nach Süden ausgerichtet, um mehr Licht in das 16 m lange Gebäude zu bringen.
Dafür wird die Doppelhaushälfte (Osttrakt) um 1,50 m verbreitert. Die Höhe des Gebäudes bleibt in etwa identisch und passt sich geduckt dem ansteigenden Hanggelände ausgezeichnet an. Großzügige Fensterformate und 3-fach-Verglasung, zentrale Lüftung, gefüllte 36,5 cm Tonziegel und eine optimale Heizungssteuerung erfüllen die KFW 55-Kriterien und werden in Zukunft für eine größtmögliche Energieautonomie sorgen. Eine 10.000-Liter-Regenwasserzisterne mindert darüber hinaus den Frischwasserverbrauch und nutzt den selbstgewonnen Photovoltaikstrom für die Pumpen. Diese versorgen vier Entnahmestellen mit Regenwasser und sorgen für reichlich Wasser, um die Streuobstwiese (ca. 3.000 m2) sowie alle neu gepflanzten Sträucher und Pflanzen rund um das Haus zu versorgen. Die Zisterne dient gleichzeitig als Rückhaltebecken bei Starkregen. Beim Bau des Hauses wurde auf Garagenanbauten verzichtet und die verbaute Fläche sowie der umbaute Raum um ca. 5 % verkleinert.
Tipps
  • Einheimische und seriöse Firmen
Stolpersteine
  • komplizierte Bauformen

Beispiel gemeldet:05/2018 

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