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Energiesparende Strassenbeleuchtung

Energieeinsparung und CO2-Reduzierung durch Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf Natriumdampf-Hochdrucklampen.

Projektträger: Markt Wertach

Projektstandort

Wertach

Wertach_georeferenzierung

Kontakt

Eberhard Jehle
1. Bürgermeister
Rathausstraße 3
87497 Wertach
Tel: (08365) 7021-17
bgm[at]wertach.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Einsparung von Energie und CO2
besonders schnell – braucht nicht viel Zeit zur Umsetzung
Die Umsetzung erfolgte zügig durch das beauftragte Unternehmen.
besonders kostengünstig – mit wenig Kapitaleinsatz machbar
Die Kosten amortisieren sich nach Schätzung in ca. fünf Jahren

Einsparungen: CO2-Einsparung: 19,8 t / Jahr
  Energieeinsparung: 31.452 KWh / Jahr
  Kosteneinsparung: 2.580

Kosten: Gesamtkosten: 21.841 Euro

Förderung: Zuschuss: 5.460 Euro
  Fördergeber: BMU in Zusammenarbeit mit dem Projektträger Jülich

Beschreibung

Auslöser
Die jährlich steigenden Stromkosten für die Straßenbeleuchtung waren der Anlass, um nach Möglichkeiten der Kosteneinsparung zu suchen. Mit dem Allgäuer Überlandwerk sowie anderen Anbietern wurden verschiedene Lösungen geprüft, um durch Umrüstung der Leuchten und den Einbau von Regelgeräten den Energie- und CO2-Verbrauch zu senken.

Die Möglichkeit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums Fördermittel zu erhalten, war ein weiterer Gesichtspunkt, der für die Realisierung des Projekts sprach. Nach Beratungen im Marktgemeinderat beantragte der Markt Wertach die Fördermittel und schloss mit dem Allgäuer Überlandwerk in Kempten den Vertrag zur Umrüstung der Straßenbeleuchtung ab.
Durchführung
Als Grundlage für den geplanten Leuchtentausch wurde Anfang 2008 eine Bestandserhebung der Beleuchtungsanlage des Marktes Wertach durchgeführt. Im darauffolgenden Frühjahr wurde auf Basis dieser Daten ein Energiesparkonzept erarbeitet.

Schließlich rüstete das Allgäuer Überlandwerk alle Straßenlaternen im Gemeindegebiet, die mit Quecksilberdampf-Hochdrucklampen (HQL) mit einer Leistung von mindestens 80 W ausgestattet waren, auf den Betrieb mit Natriumdampf-Hochdrucklampen (NAV) mit einer Leistung von 50 W / 70 W um. Dazu wurde alle elektrischen Bauteile, außer der Fassung, im Leuchtenkopf ausgetauscht. Für den Betrieb der Natriumdampf-Hochdrucklampen ist neben einem neuen Vorschaltgerät auch ein zusätzliches Zündgerät notwendig.
Insgesamt wurden 220 Straßenlaternen mit energiesparenden Natriumdampflampen ausgestattet.

In den Schaltstellen wurden Regeltrafos nachgerüstet, die die Spannung absenken und die Leistung der Natriumdampflampen reduzieren. So können die Straßenlaternen zu bestimmten Nachtzeiten gedimmt werden, ohne dass die Gleichmäßigkeit der Beleuchtung darunter leidet.

Beispiel gemeldet:04/2011 

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