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Energieoptimierung von Nicht-Wohnraumgebäuden

Ziel des Projekts ist die Energieeffizienzsteigerung bestehender Gewerbe- und Kommunal-Immobilien.

Projektträger: Hochschule für angewandte Wissenschaften Aschaffenburg

Projektstandort

Aschaffenburg

Aschaffenburg_georeferenzierung

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Standardisierung von Einzelmaßnahmen - Einsparung von Energie und CO2-Reduktion
besonders schnell – braucht nicht viel Zeit zur Umsetzung
Standardisierung von Einzelmaßnahmen

Nutzen: Eine vorsichtige Schätzung geht von einer Einsparung zwischen 5 und 10 % für das einzelne Unternehmen aus. Hochgerechnet auf Bayern mit Gesamt-CO2-Emissionen von 80 Mio. Tonnen würde dies bei einem Anteil von 25 % am Energieverbrauch für GHD und Industrie ein Einsparpotential von 1 bis 2 Mio. Tonnen bedeuten.

Förderung: Zuschuss: 284.200 Euro
  Fördergeber: StMWFK

Beschreibung

Auslöser
"Klimaprogramm Bayern 2020" der Bayerischen Staatsregierung
Durchführung
Das Ziel des Vorhabens besteht in der Bewertung bestehender Gewerbe- und Kommunal-Immobilien bezüglich ihrer Energieeffizienz sowie der Entwicklung eines standardisierten Vorgehens für die CO2-Reduktion auf Basis des bereits bestehenden und des noch zu erarbeitenden Expertenwissens.

Während diese Vorgehensweise bereits unter der Überschrift "Energiepass" bei Privatgebäuden zum Stand der Technik gehört, zeigen Gewerbeparks meist eine inhomogene Altersstruktur der Gebäude und damit der energietechnischen Ausstattung.

Einzelne Ingenieurbüros und Beratungsfirmen führen derzeit Energieoptimierungen auch für Industrieimmobilien durch, es ist jedoch weder eine strukturierte Vorgehensweise noch eine software- bzw. datenbankgestützte transparente Auswertung bekannt.

Im Rahmen des Projekts sollen deswegen anhand bestehender Referenzobjekte die entsprechenden Tools entwickelt werden, so dass am Ende zum einen ein standardisiertes Verfahren zur Verfügung steht, das es dem Gebäudeeigentümer oder dessen Beauftragten erlaubt, nachvollziehbare Zahlen zum Ist-Zustand eines Immobilienpools zu treffen und zum anderen die entsprechenden Renovierungs- und Erneuerungsmaßnahmen bezüglich ihres "Return-of-Invest" zu beurteilen.

Die Analysenstruktur wird nach Beendigung des Projekts veröffentlicht und steht somit als Norm- oder Richtlinienvorschlag im Raum. Die erstellte Software soll zu Anfang nur den beteiligten Unternehmen zur Verfügung stehen - eine spätere Vermarktung ist angestrebt.

Beispiel gemeldet:04/2011 

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