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Verbrauchsoptimierung für Festhalle, Kindergarten, Feuerwehrhaus und Bauhof

Maßnahmenumsetzung in Rahmen eines Kommunalen Energiemanagements (KEM)

Projektträger: Markt Tettau

Projektstandort

Tettau

 Tettau_georeferenzierung

Kontakt

Markt Tettau
Doris Neubauer
Kämmerin
Hauptstr. 10
96355 Tettau
Tel: (09269) 98720
doris.neubauer[at]tettau.de

Nutzen und Kosten

besonders kostengünstig – mit wenig Kapitaleinsatz machbar
Größere Investitionen, die zu weiteren Einsparungen führen sind nicht sofort erforderlich, sondern können nach einer Prioritätenliste abgearbeitet werden.

Einsparungen: CO2-Einsparung: Ca. 10 %
  Energieeinsparung: Ca. 9 %
  Kosteneinsparung: Ca 10 %

Kosten: Gesamtkosten: 23.528,2 Euro

Förderung: Zuschuss: beantragt 9.411,21 Euro
  Fördergeber: Freistaat Bayern: Programm "KlimR"

Beschreibung

Auslöser
Auslöser für das Projekt war eine Informationsveranstaltung der Regierung von Oberfranken. Bei einem Vortrag zum Energiemanagement und anschließendem Workshop der Energieagentur Nordbayern konnten die Grundlagen vertieft werden.
Durchführung
Durch das Kommunale Energiemanagement (KEM) sollen die CO2-Emmisionen, der Energie-und Wasserverbrauch sowie die Energie-und Wasserkosten in den Gebäuden (Festhalle, Kindergarten, FFW-Haus und Bauhof) gesenkt werden Hierzu wurden Schwachpunkte durch mehrere Begehungen identifiziert. Die Gebäudeverantwortlichen und Nutzer wurden durch die Energieagentur eingewiesen um für das Verbrauchsverhalten sensibilisiert zu werden.
Die Verbrauchswerte wurden von der Energieagentur angefordert und durch monatliche Übermittlung überwacht. Bereits durch die Anforderung der zahlreichen Verbrauchsdaten setzte sich die Verwaltung konkret mit den Verbräuchen der einzelnen Liegenschaften auseinander und baute ein Gespür für Energieverbräuche auf.
Ein Erfolg eines Energiemanagements liegt in der transparenten Aufarbeitung bereits vorhandener Daten und Umsetzung von kleinen Maßnahmen, wie z. B. Pumpentausch, Leuchtmitteltausch etc.
Größere Investitionen, die zu weiteren Einsparungen führen sind nicht sofort erforderlich, sondern können nach einer Prioritätenliste abgearbeitet werden, die sich durch die Erhebungen einfacher aufstellen lässt.

Währen des KEM wurden in der Festhalle eine Dachdämmung durchgeführt, im Kindergarten die Heizungs- und Solaranlage optimiert, im Feuerwehrhaus die Heizungsanlage durch energieeffiziente Pumpen optimiert und im Bauhof energetische Baumaßnahme (zwei nicht benötigte Tore wurden zugemauert und die Wände gedämmt) durchgeführt. Weiterhin wurden in allen Objekten sukzessiv die Leuchtmittel durch LED ersetzt. Mittelfristig sind weitere Maßnahmen vorgesehen.
Tipps
  • Wichtig: ordentliche Grundlagenermittlung und Überwachung der Verbräuche
Stolpersteine
  • Nicht alle Beteiligten waren vom KEM begeistert

Beispiel gemeldet:09/2017 

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