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Einführung eines kommunalen Energiemanagementsystems im Landratsamt

Verbrauchserfassung und Optimierung der Heizanlage.

Projektträger: Landkreis Starnberg

Projektstandort

Starnberg

Starnberg_georeferenzierung

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Umstellung auf dezentrale Warmwasserbereitung, weitere Planung: Sanierung der RLT-Anlagen und der MSR-Technik
besonders schnell – braucht nicht viel Zeit zur Umsetzung
hydraulischer Abgleich
besonders kostengünstig – mit wenig Kapitaleinsatz machbar
Wärmemengenzähler, Austausch der Umwälzpumpen

Einsparungen: CO2-Einsparung: 10 t / a
  Energieeinsparung: ca. 15 - 20 %
  Kosteneinsparung: es liegen noch keine Auswertungen vor

Kosten: Gesamtkosten: 9.475,97 Euro
  Weitere Angaben: Eigenanteil 4.880,97 €, Zuwendung: 4.595,00 €

Förderung: Zuschuss: 4.595,0 Euro
  Fördergeber: Freistaat Bayern: Programm "KlimR"

Beschreibung

Auslöser
Das Landratsamt Starnberg nimmt am europäischen Umweltzertifizierungssystem EMAS teil. Das Energiemanagement ist dabei Teil des zertifizierten Umweltmanagementsystems.
Durchführung
Im Rahmen des seit April 2013 laufenden Kommunalen Energiemanagements wurden im Landratsamt Starnberg vor allem folgende Maßnahmen durchgeführt:

Regelmäßige Verbrauchserfassung:
  • Erstbegehung sowie monatliche Datenaufnahme der Energieverbräuche (Strom, Wärme)

Entwicklung von sinnvollen geringinvestiven und investiven Optimierungsmaßnahmen:
  • Einbau eines Wärmemengenzählers zur Feststellung der Verluste aus der Nahwärmeversorgung (wird 2016 umgesetzt)
  • Überprüfung und ggf. Optimierung der Mess-, Steuer- und Regel-Anlage (MSR) (konnte nur in Teilbereichen (Pumpensteuerung) optimiert werden)
  • Durchführung des hydraulischen Abgleichs der Heizungsanlage (wurde 2014 umgesetzt)
  • Umstellung auf dezentrale Warmwasserbereitung (Durchlauferhitzer) zur Verminderung der Energieverluste im weitverzweigten Verteilnetz des Hauses (wird 2016 i.R.d. laufenden elektrotechnischen Sanierung umgesetzt)
  • Austausch vorhandener Umwälzpumpen gegen Energieeffizienzpumpen (wurde größtenteils 2015 umgesetzt)

Nach Einschätzung des beauftragten Planungsbüros dürften sich die Energieeinsparungen infolge der Maßnahmen auf ca. 15 – 20 % und 10 Tonnen CO2 pro Jahr belaufen.
Des Weiteren sind auch außerhalb des Kommunalen Energiemanagements derzeit umfangreiche energetische Sanierungsmaßnahmen am Landratsamt geplant bzw. in der Umsetzung. Hierzu gehören z. B. die Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Technik, die Dämmung des Daches oder die Erneuerung der raumlufttechnischen Anlagen.

Beispiel gemeldet:11/2016 

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