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Energetische Sanierung der Grund- und Mittelschule

Maßnahmen sorgten für eine Wärmeenergieeinsparung von etwa 25 %.

Projektträger: Stadt Herrieden

Projektstandort

Herrieden

Herrieden_georeferenzierung

Kontakt

Stadt Herrieden
Marco Jechnerer
Herrnhof 10
91567 Herrieden
Tel: (09825) 808-31
marco.jechnerer[at]herrieden.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Die Energieeinsparungen sorgen für einen geringeren CO2-Ausstoß und tragen somit zum Klimaschutz bei.

Einsparungen: Energieeinsparung: 25 % zu vorher

Kosten: Weitere Angaben: Die Gesamtkosten können noch nicht beziffert werden, da der dritte Bauabschnitt noch ansteht.

Beschreibung

Auslöser
Anlass für die Sanierung waren extreme Mängel an der Bausubstanz der Schule. Neben schadhaften Asbestzementfassadenplatten gab es unter anderem Brandschutzmängel und Defizite im Wärmeschutz. So stammten beispielsweise die Eingangstüren und die Aulaverglasung immer noch aus dem Jahr 1971. Viele Fenster und Türen wiesen undichte Stellen auf und die Fassade hatte keine Wärmedämmung.

Neben dem technischen Bauamt der Stadt Herrieden waren unter anderem die Fachplanung für Schallschutz und Raumakustik, die Brandschutzplanung, die Schulleitung und Lehrer, der Architekt sowie Installateure und Fachplaner der jeweiligen Baubereiche am Projekt beteiligt.
Durchführung
Die Grund- und Mittelschule Herrieden stammt aus dem Jahr 1971 und ist im Schulverband Herrieden organisiert. In ihr befinden sich 34 Klassen- und Mehrzweckräume mit einer Gesamtfläche von etwa 7.600 m2. Zusätzlich besitzt sie ein Hallenbad mit Lehrschwimmbecken, eine Einfachsporthalle sowie einen Hauswirtschaftsbereich mit Schulküche und vier Werkräumen. Insgesamt besuchen rund 560 Schülerinnen und Schüler die Grund- und Mittelschule.

Es wurde eine Generalsanierung in drei Bauabschnitten durchgeführt. Dabei wurden Schallschutz-, Brandschutz- und energetische Konzepte sowie Nutzerwünsche berücksichtigt. Die Bauzeit für die ersten beiden Bauabschnitte betrug zwei Jahre. Die Kosten belaufen sich bisher auf 6,9 Mio. €. Bauabschnitt 3 (Hallenbad und Sporthalle) wird voraussichtlich 2018 oder 2019 beginnen.

Für die Energieeinsparung wurden Lüftungsgeräte und moderne Außen- und Windfangtüren eingebaut. Die Wärmeschutzmaßnahmen haben bisher eine Einsparung im Heizenergiebereich von ungefähr 200 MWh pro Jahr gebracht. Das entspricht einer Senkung um etwa 25 %.

Tipps
  • Beim Neubau schon an die Sanierung denken!
  • Frühzeitig qualifizierte Fachleute einschalten.
  • Es ist wichtig, die Nutzer mit der neuen Technik vertraut zu machen, sodass die Einsparungen noch optimiert werden können.

Beispiel gemeldet:12/2016 

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