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Bereitstellung öffentlicher Dachflächen für Photovoltaikanlagen

Die Bürgerenergiegenossenschaft Jurenergie e.G. investiert in Solarenergie, die Gemeinde lieferte die Flächen dafür.

Projektträger: Stadt Parsberg

Projektstandort

Parsberg

Parsberg_georeferenzierung

Kontakt

Stadt Parsberg
Stefan Schmidmeier
Geschäftsleiter
Alte Seer Straße 2
92331 Parsberg
Tel: (09492) 9418-16
schmidmeier[at]parsberg.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Durch die Bereitstellung ohnehin vorhandener Dachflächen sind keine weiteren Landnutzungsänderungen für neue Photovoltaikanlagen nötig. Der eingespeiste Strom sorgt für eine jährliche CO2-Ersparnis von 50 t.
besonders kostengünstig – mit wenig Kapitaleinsatz machbar
Für die Stadt war kein Kapitaleinsatz nötig, da die Investitionskosten von der Bürgerenergiegenossenschaft Jurenergie e.G. getragen werden.

Einsparungen: CO2-Einsparung: 50 t / Jahr

Kosten: Gesamtkosten: 200.000 Euro
  Weitere Angaben: Bei dieser Angabe handelt es sich um die Investitionskosten, die die Jurenergie e.G. getragen hat.

Beschreibung

Auslöser
Auf Initiative des Landratsamtes Neumarkt i.d.OPf. wurde im April 2010 die Bürgerenergiegenossenschaft Jurenergie e.G. gegründet. Ziel der Genossenschaft ist es, den Anteil erneuerbarer Energien an der Energieversorgung im Landkreis Neumarkt zu erhöhen und dabei die regionale Wertschöpfung zu fördern.

Die Genossenschaft hat alle Kommunen im Landkreis gebeten, entsprechende Dachflächen zur Verfügung zu stellen. Auf Vorschlag des Bürgermeisters kam die Stadt Parsberg diesem Wunsch nach.
Durchführung
Für die geplanten Photovoltaikanlagen der Jurenergie e.G. stellte die Stadt Parsberg die Dachflächen des Feuerwehrhauses, des städtischen Bauhofes und der dazugehörigen Streuguthalle zur Verfügung. Auf insgesamt 530 m2 Fläche wurden 410 monokristalline Photovoltaikmodule mit einer installierten Leistung von 73,6 KWp errichtet und im Sommer 2010 in Betrieb genommen.

Der Aufwand für die Stadt Parsberg war sehr gering (lediglich Sitzungsvorbereitung und Vertragsabschlüsse). Mit der Jurenergie e.G. wurde ein Gestattungsvertrag abgeschlossen, in dem auch ein Nutzungsentgelt in Form eines prozentualen Anteils an der Netto-Einspeisevergütung vereinbart wurde.

Probleme in Bezug auf die Sicherheit auf den Dachflächen bzw. auf die Statik der Gebäude gab es nicht. Die Prognosen zur CO2-Einsparung (53 t pro Jahr) und Einspeiseleistung (72 MWh pro Jahr) haben sich bestätigt.

Beispiel gemeldet:11/2016 

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