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Stromspar-Check plus

Wo lauern unsere Stromfresser? Wer sie findet, kann sie bekämpfen.

Projektstandort

Ensdorf

Ensdorf_georeferenzierung

Kontakt

Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit
Gerhard Kopf
Geschäftsführer
Hauptstraße 5
92266 Ensdorf
Tel: (09624) 903646
zen[at]zen-ensdorf.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Es können pro Haushalt durchschnittlich 400 bis 500 kWh Strom jährlich eingespart werden. Bei vielen Haushalten kommt dadurch eine große Menge Energie zusammen, die jedes Jahr eingespart wird.
besonders kostengünstig – mit wenig Kapitaleinsatz machbar
Das deutschlandweite Projekt wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gefördert.

Einsparungen: CO2-Einsparung: 300 kg/Jahr pro Haushalt
  Energieeinsparung: 500 kWh/Jahr
  Kosteneinsparung: 130 €/Jahr

Förderung: Zuschuss: unterschiedlich, je nach Umfang des Checks Euro
  Fördergeber: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
Fotos
  • Stromspar-Koffer (Quelle: ZEN Ensdorf)
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(insgesamt 1 Bilder)

Beschreibung

Auslöser
Nachdem die Caritas Amberg das Projekt seit 2011 nicht mehr durchführte, hat sich das ZEN für die Projektweiterführung beworben.
Durchführung
Seit 01. Juli 2011 ist das Projekt Stromspar-Check am ZEN angesiedelt, um sozial schwache Haushalte im Landkreis Amberg-Sulzbach und der Stadt Amberg zu beraten. Durch eine interkommunale Zusammenarbeit für dieses Projekt, unterstützt das ZEN seit 15. September 2012 auch die Bürger vom Landkreis und der Stadt Schwandorf.

Der Stromspar-Check richtet sich an Bürger, die ALG II, Sozialhilfe, Aufstockung (ergänzende Leistungen) oder Wohngeld beziehen. Auch Familien, die einen Kinderzuschlag erhalten, werden unterstützt und Menschen, die eine geringe Rente beziehen und deren Einkommen unterhalb der Pfändungsfreigrenze liegt.

Wir beraten kostenlos, wie Strom, Wasser und Heizenergie gespart werden kann. Zusätzlich erhalten die besuchten Haushalte ein Stromspar-Hilfsmittelpaket (Energiesparlampen, schaltbare Stecker-Leisten, Wasser-Perlatoren, wassersparende Duschköpfe usw.) im Wert von ca. 70 €. Damit können pro Haushalt durchschnittlich ca. 130 €/Jahr eingespart werden. Nebenbei leistet man einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz.

Seit Mitte 2014 werden auch Gutscheine für einen Kühlgerätetausch ausgegeben. Wenn sich durch den Tausch eine Stromeinsparung von mindestens 200 kWh/a erzielen lässt und das alte Gerät mindestens 10 Jahre alt ist, wird der Austausch des alten Gerätes durch ein Neues der Effizienzklasse A+++ mit 150 Euro bezuschusst. Alleine durch einen solchen Kühlschranktausch lässt sich die Stromrechnung im Schnitt um ca. 100 Euro pro Jahr reduzieren. Hinzu kommt die Wirkung des vorgelagerten Stromspar-Checks, so dass die jährliche Stromeinsparung mit ca. 200 bis 230 €/Jahr zu Buche schlägt.

Ablauf: Der Stromspar-Check besteht aus zwei Hausbesuchen, einer Verbrauchsanalyse und einer Verbrauchsempfehlung. Beim ersten Termin, zu dem unser Stromspar-Team standesgemäß mit einem Elektro-KFZ vorfährt, erfassen die Stromsparhelfer den Ist-Zustand sämtlicher Stromquellen. Auch die Warmwasserbereitung ist relevant, wenn dazu elektrische Boiler oder Durchlauferhitzer genutzt werden. Der zweite Besuch ist den Sofortmaßnahmen, individuellen Stromsparanregungen und Tipps zum energiesparenden Verhalten vorbehalten.

Unsere Partner bei dem Projekt sind: Tafel Amberg und Schwandorf, Diakonie Schwandorf, ISE-Berufsbildung Amberg, Jobcenter Amberg-Sulzbach und Schwandorf, Caritas Amberg-Sulzbach, Kolping Bildungswerke Amberg und Schwandorf, Landratsamt Amberg, Landratsamt Schwandorf, Raiffeisenbank Unteres Vilstal eG, Sparkasse Amberg-Sulzbach, Amberger-Zeitung, Mittelbayerische-Zeitung und Oberpfalz TV.

Das Projekt „Stromspar-Check PLUS" wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Caritasverband und dem Bundesverband der Klimaschutz- und Energieagenturen Deutschlands organisiert und durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gefördert.

Beispiel gemeldet:11/2015 

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