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Aschaffenburger Klima-Potentiale für 2020

Ausführliche CO2-Bilanz und Analyse der Handlungsmöglichkeiten.

Projektträger: Stadt Aschaffenburg

Projektstandort

Aschaffenburg

Aschaffenburg_georeferenzierung

Kontakt

Tibor Reidl
Agenda21-Koordinator
Dalbergstraße 15
63739 Aschaffenburg
Tel: (06021) 330-1744
tibor.reidl[at]aschaffenburg.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Politische Entscheidungsträger haben mit der CO2-Bilanz eine gute Entscheidungshilfe bei wichtigen Zukunftsfragen.

Nutzen: Auch wenn sich die erreichten CO2-Einsparungen nicht auf die Bilanzierung und das Klimaszenario zurückführen lassen, so ist die Studie natürlich dennoch ein wichtiges Kontroll- und Planungsinstrument. Die aktuelle CO2-Bilanz zeigt, dass es Erfolge gab, die z. T. den freiwilligen Förderprogrammen der Stadt zugeschrieben werden können.

Kosten: Gesamtkosten: 20.000 Euro
  Weitere Angaben: Darin sind die Studie, inkl. MwSt., Druck und Präsentation enthalten.

Förderung: Fördergeber: Gefördert wurde nur das CO2-Konzept von 1999

Beschreibung

Auslöser
Auslöser für diese Arbeit war der 1995 gegründete Arbeitskreis Agenda21 bzw. das Agenda21- Forum Energie (1997). Die Stadt Aschaffenburg hat dann 1998 unter Abstimmung mit dem Agenda21-Arbeitskreis die Kosten für eine professionelle Projekt-Moderation und für die wissenschaftliche Begleitung übernommen. Letztere wurde durch ifeu-Heidelberg durchgeführt und beinhaltete die zweite - nun ausführliche - Aschaffenburger CO2-Bilanz (1999) mit einem Aschaffenburger-Klimaszenario für 2010.

Eingebunden waren und sind unverändert und regelmäßig wichtige Vertreter aus den Bereichen Wirtschaft, Ökologie, Soziales und Kultur (Kirchen, Banken, Umweltschutzverbände, Industrie, alle Stadtratsparteien, IHK, Verwaltungsvertreter inkl. Oberbürgermeister, Nord-Süd-Forum, Handwerk, Bürger).
Durchführung
Mit der zweiten - nun ausführlichen - Aschaffenburger CO2-Bilanz (1999) wurde gleichzeitig ein Aschaffenburger-Klimaszenario für 2010 erstellt und vom Stadtrat verabschiedet. Darin wurde versucht das Potenzial von CO2-Einsparungen durch ein zusätzliches kommunales Engagement einzuschätzen. Es geht dabei also nicht um Verbesserungen durch übergeordnete Einflüsse (neue Gesetzgebung wie z. B. verschärfte Energieeinsparverordnung oder verbesserte Techniken für Pkw oder Haushaltsgeräte), sondern um zusätzliche kommunale Handlungsmöglichkeiten wie z. B. durch eigene Förderprogramme odereigene Projekte bei den 180 Liegenschaften u. a.

Forciert wurde diese Vorgehensweise über die beschlossenen, aber freiwilligen kommunalen Selbstverpflichtungen, die mit der Mitgliedschaft im Klimabündnis verbunden sind.

Die aktuelle dritte ausführliche CO2-Bilanz soll nun im Jahr 2010 aufzeigen, was die Bemühungen gebracht haben. Darüber hinaus sollen weitere Aschaffenburger Klimaschutz-Potentiale für 2020 erarbeitet werden und im Januar 2011 dem Stadtrat vorgestellt werden.
Tipps
  • Entscheidend in diesem Prozess ist die Einbeziehung aller wichtigen Akteure. Das stärkt ein gemeinsames Bewusstsein und Engagement. So können zwischenzeitlich nahezu alle, der vor über 10 Jahren eingebundenen Akteure eigene engagierte Projekte vorweisen (Banken, kommunaler Energieversorger, Stadtbau, Stadtverwaltung, Gewerbe und viele Bürger).
Stolpersteine
  • Wichtig ist, dass man bei den unterschiedlichen Bilanzierungsformen möglichst gleich eine allgemein anerkannte Systematik wählt. Dazu hat das Klimabündnis 2009 gute, weil einfach umzusetzbare Vorgaben erarbeitet (inkl. Software). Diese Standards lagen leider bei der ersten Bilanzierung 1995 noch nicht vor, sodass die Bilanz zwar für einige Fragen aussagekräftig war, aber nicht vergleichbar mit anderen Kommunen.

Beispiel gemeldet:11/2010 

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