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Kommunales Energiemanagement in sechs Liegenschaften der Stadt

Mit Unterstützung eines Fachbüros wurden die Verbrauchsdaten erfasst, Energieeinsparpotenziale untersucht sowie nicht bzw. gering investive Einsparungsmaßnahmen umgesetzt.

Projektträger: Stadt Puchheim

Projektstandort

Puchheim

Puchheim_georeferenzierung

Kontakt

Stadt Puchheim
Katharina Dietel
Umweltschutzbeauftragte
Poststraße 2
82178 Puchheim
Tel: (089) 800-98-158
dietel[at]puchheim.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Die Maßnahmen führten zu einer CO2-Einsparung in Höhe von 9 %.

Einsparungen: CO2-Einsparung: 9 %

Kosten: Gesamtkosten: 24.968 Euro

Förderung: Zuschuss: 9.987 Euro
  Fördergeber: Freistaat Bayern: Programm "KlimR"

Beschreibung

Auslöser
Es war - auf Antrag der Grünen-Fraktion im Stadtrat - in den Jahren 2008 bis 2011 bereits ein Management in drei städtischen Gebäuden erfolgreich eingeführt worden.
Durchführung
Mit Unterstützung eines Fachbüros wurden am 1. März 2012 das Energiemanagement an sechs weiteren Gebäuden der Stadt Puchheim (ein Alten- und Pflegeheim, zwei Schulen, ein Feuerwehrhaus, ein Kindergarten sowie das örtliche Kulturzentrum) begonnen. Zunächst erfolgte, wie geplant, eine Bestandsaufnahme in den Gebäuden.

Erste Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauchs (insbesondere Anpassungen bei der Heizungsregelung) wurden bereits bei der Erstbegehung bzw. im unmittelbaren Anschluss daran durchgeführt. Die Anfang Oktober 2012 vorgelegten Erstberichte enthielten konkrete Vorschläge für weitere Maßnahmen, die nach Möglichkeit in den folgenden Jahren umgesetzt wurden. Darüber hinaus wurde die vorhandene Verbrauchsdatenerfassung umgestaltet (insbesondere betr. Zählerwechsel und Witterungsbereinigung der Wärmeverbrauchsdaten); parallel fand ein regelmäßiges Monitoring in den betroffenen Liegenschaften statt.

Der Fokus dieser Aktion lag dabei auf Maßnahmen, die keine bzw. nur geringe Investitionen nach sich ziehen. Die Maßnahme wurde Ende Februar 2015 beendet.
Tipps
  • Die Erfahrung eines Fachbüros ist gerade bei der Grund-Datenerfassung, aber auch im Umgang mit kurzfristig auftretenden Problemen von erheblichem Vorteil. Insbesondere Verbrauchsschwankungen, wie sie im Rahmen der regelmäßigen Datenerfassung immer wieder auffallen, können mit Hilfe des mit den örtlichen Gegebenheiten bereits vertrauten Fachmanns nicht nur punktuell bekämpft, sondern grundlegend geklärt und damit meist auch für die Zukunft vermieden werden.
  • Wichtig: Die für den Gebäudeunterhalt zuständige Abteilung von Anfang an einbinden.

Beispiel gemeldet:06/2015 

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