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500 Dächer Programm

Regionale Förderung für den Einsatz von Photovoltaikanlagen.

Projektträger: Stadt Aschaffenburg

Projektstandort

Aschaffenburg

Aschaffenburg_georeferenzierung

Kontakt

Tibor Reidl
Energiebeauftragter
Dalbergstraße 15
63739 Aschaffenburg
Tel: (06021) 330-1744
tibor.reidl[at]aschaffenburg.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Es werden reale Projekte umgesetzt.
besonders schnell – braucht nicht viel Zeit zur Umsetzung
Die praktische Umsetzung wird letztendlich von mittelständischen Firmen durchgeführt.
besonders kostengünstig – mit wenig Kapitaleinsatz machbar
Nur PR-Kosten (Flyer, Homepage); diese verteilen sich auf alle Partner (Banken, Stadt, Landkreise, Firmen).

Einsparungen: CO2-Einsparung: 1.600 t / Jahr

Kosten: Weitere Angaben: Die Kosten für Grafik, Flyer und Poster wurden unter den Partnern - inkl. Banken - aufgeteilt, so dass jeder einzelne nur einen geringen Betrag übernehmen musste.

Beschreibung

Auslöser
Vorgeschlagen wurde das Projekt durch Energiebeauftragte von Stadt Aschaffenburg, Landkreis Aschaffenburg und Landkreis Miltenberg unter Einbeziehung der Innungen und des Solarvereins.

Auslöser: Engagement zur CO2-Reduktion, Agenda21-Beirat
Partner: Stadt Aschaffenburg, Landkreis Aschaffenburg und Landkreis Miltenberg,Sparkassen, Raiffeisenbanken, Innungen, Solarverein Aschaffenburg, Großhandel, KfW,SCHOTT-Solar AG u. a.
Durchführung
Die Stadt Aschaffenburg sowie die Landkreise Aschaffenburg und Miltenberg möchten den verstärkten Einsatz von Photovoltaikanlagen fördern.

Die Firma SCHOTT Solar in Alzenau stellte zu diesem Zweck ein Sonderkontingent von 500 Anlagen zur Verfügung. Zum Einbau der Anlagen machten örtliche Handwerksbetriebe attraktive Angebote. Zur Finanzierung wurde das günstige KfW-Fördeprogramm "Erneuerbare Energien" einbezogen.

Das Projekt war nach einem halben Jahr "ausverkauft".

Der Projektablauf ergab eine "Badewannen-Funktion" - d. h. interessierte und vorinformierte Bürger haben gleich nach dem ersten Pressetermin "zugeschlagen". Dann kam die Informationszeit der "Neukunden" mit Veranstaltungen durch die Stadt Aschaffenburg und der Landkreise sowie v.a. projektbezogenen Ortsterminen der Handwerker. Die nun interessierten Bürger haben dann nach drei ruhigeren Info-Monaten das Restkontingent im "Windhundverfahren" rasch ausgeschöpft.
Mit dem 500-Dächer-Programm wurden 10.074 Module mit einer Betriebsleistung von insgesamt 2.266 kWp errichtet. Somit können jährlich 1.600 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Auch ohne das Programm bleibt eine Installation von Solarstromanlagen weiterhin empfehlenswert, vor allem auf Grund der derzeit günstigen Preissituation in der Photovoltaik-Branche. Die Handwerksbetriebe in der Region stehen auch künftig beratend zur Verfügung.
Zitate
"Durch die Empfehlung der beiden Landräte und des Oberbürgermeisteres ("Solar-Strom-Anlagen - jetzt!" - als Auslagen in Sparkassen und Raiffeisenbanken) zusammen mit runden Angebotspaketen mit Musterpreisen konnten auch konservative und zurückhaltende Hausbesitzer erreicht und gewonnen werden." (Tibor Reidl)
Tipps
  • Alle in der Region tätigen Handwerker und Großhändler einbeziehen, und eine "win-win-Situation" für alle ausarbeiten. Auch keine Hersteller ausschließen! - d. h. will ein Bürger von einem Handwerker aus welchen Gründen auch immer ein anderes Modul, bekommt er was auch immer die beiden vereinbaren. Andere Produkte fallen lediglich nicht in die Statistik des 500-Dächer Programms.Es wurde keine Ausarbeitung gemacht, in welcher Gemeinde wieviel installiert wurde (kein ranking).
Stolpersteine
  • Niemanden und keine Firmen ausschließen war der richtige Weg.

Beispiel gemeldet:11/2010 

Links und Downloads

500 Dächer Programm-Flyer.pdf

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