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Energieworkshop für Hausmeister/innen

Schulungen zum Nutzerverhalten für Hausmeister/innen als Schlüsselpersonen.

Projektträger: Stadt Nürnberg

Projektstandort

Nürnberg

Nürnberg_georeferenzierung

Kontakt

Rainer Knaupp
Marientorgraben 11
90402 Nürnberg
Tel: (0911) 231-3677
rainer.knaupp[at]stadt.nuernberg.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Bis zu 20 % Energieeinsparung durch Änderungen im Nutzerverhalten möglich
besonders kostengünstig – mit wenig Kapitaleinsatz machbar

Beschreibung

Auslöser
Die Stadt Nürnberg ist die Selbstverpflichtung eingegangen, bis zum Jahr 2020 ihren CO2-Ausstoß gegenüber 1990 um 40 % zu verringern.

Nicht immer sind gleich große Sanierungsmaßnahmen notwendig, um die Kosten im Energiebereich zu senken; oft kann mit einfachen Mitteln (z. B. Verhaltensänderung der Nutzer, geringinvestive Maßnahmen) viel erreicht werden.

Den Hausmeistern/innen kommt eine wichtige Rolle im Hinblick auf das Energiesparen in öffentlichen Liegenschaften zu, da sie ihre Gebäude und Nutzer am besten kennen. So entwickelte die Energieagentur Mittelfranken EAM, das Gebäudemanagement der Stadt Erlangen und das Kommunale Energiemanagement (KEM) der Stadt Nürnberg im Jahr 2006 in einem Gemeinschaftsprojekt den Energieworkshop für diese Schlüsselpersonen.
Durchführung
Um das Energieeinsparpotenzial von ca. 20 Prozent in den öffentlichen Gebäuden zu realisieren, wurde im November 2006 der erste "Energie-Workshop für Hausmeister/innen" durchgeführt, und gemeinsam mit dem KEM der Stadt Nürnberg die Einsparpotenziale in den Gewerken Sanitär / Heizung / Elektro erörtert.

Inzwischen ist das Seminar auch auf andere städtische Mitarbeiter und Betriebspersonal übertragen worden und findet regelmäßig statt. Dabei entbrennen spannende Diskussionen um das Thema Energieeinsparung beim Nutzerverhalten, wodurch weitere neue Einsparpotenziale entdeckt und Energiesparprojekte angestoßen werden.
Tipps
  • Wichtig ist, dass das Betriebs- und Hausmeisterpersonal bei den Zusammentreffen nicht als Weisungsempfänger, sondern als wichtiger Kooperationspartner betrachtet wird. Dadurch werden rege Diskussionen angeregt und Hinweise zu neuen Energieeinspapotenzialen erörtert.

Beispiel gemeldet:02/2011 

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