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Förderung von Photovoltaik auf Ost- und/oder Westdächern

Die Gemeinde Ottobrunn fördert eine zeitlich entzerrte Stromproduktion durch PV-Anlagen auf Ost- und/oder Westdächern mit 10 % der Investitionskosten.

Projektträger: Gemeinde Ottobrunn

Projektstandort

Ottobrunn

Ottobrunn_georeferenzierung

Kontakt

Gemeinde Ottobrunn
Dr. Martin Thorn
Umweltbeauftragter
Rathausplatz 1
85521 Ottobrunn
Tel: (089) 60808106
Umwelt[at]Ottobrunn.de

Nutzen und Kosten

besonders schnell – braucht nicht viel Zeit zur Umsetzung
Schnell umsetzbar, geringer Verwaltungsaufwand.

Nutzen: Neben einer allgemeinen Unterstützung der sich gerade in etwas schwierigem Fahrwasser befindlichen Photovoltaik, wird die Stromproduktion durch diese Technik tagsüber vergleichmäßigt.

Kosten: Weitere Angaben: Die Kosten können momentan noch nicht beziffert werden, da das Förderprogramm erst zum 01.01.2014 in Kraft getreten ist und noch nicht absehbar ist, wie viel Anträge gestellt werden.

Beschreibung

Auslöser
Auslöser war zum einen die Feststellung, dass die Stromproduktion von Photovoltaikanlagen aufgrund der meist nach Süden ausgerichteten Anlagen einen sehr ungleichmäßigen Tagesverlauf aufweist und zum anderen, dass das Potenzial zur Stromproduktion auf Ost- und/oder Westdächern aufgrund der Ergebnisse des Ottobrunner Solarpotenzialkatasters nicht unbedeutend ist.
Durchführung
Das seit 1993 existierende Ottobrunner Energiesparförderprogramm wurde zu Beginn des Jahres 2014 um den Passus "Förderung von Photovoltaikanlagen auf Ost– und/oder Westdächern" erweitert. Um die Stromproduktion durch Photovoltaikanlagen tagsüber zu vergleichmäßigen soll Interessenten ein Anreiz geboten werden, auch nicht ganz optimal ausgerichtete Schrägdächer zur Installation von PV-Anlagen zu nutzen.

Festgelegt wurde in den Richtlinien, dass die Installation von PV-Anlagen auf mindestens 20° geneigten Schrägdächern, die zudem mindestens 60° in Richtung Osten und/oder Westen von der reinen Südausrichtung abweichen, mit einem einmaligen Zuschuss in Höhe von 10 % der Investitionskosten gefördert werden. Die Förderung bezieht sich auf die Bruttokosten, wird ein Vorsteuerabzug in Anspruch genommen, werden die 10 % bezogen auf die Nettokosten gewährt. Die Höhe der Förderung orientiert sich in etwa in Höhe des Minderertrages aufgrund der nicht ganz optimalen Ausrichtung der Dachflächen.

Zur Beurteilung der geplanten Maßnahme muss vor Beginn des Vorhabens ein Antrag (mit Kopie des Lageplanes des Gebäudes sowie ein Plan aus dem die Orientierung und Neigung der Dachflächen hervorgeht) eingereicht werden.


Beispiel gemeldet:06/2014 

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