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Energie Mitwitz e.G.

Nahwärmeversorgung von 120 Anwesen durch Hackschnitzelheizwerk im Eigentum der Wärmekunden.

Projektstandort

Mitwitz

Mitwitz_georeferenzierung

Kontakt

Energie Mitwitz e.G.
Sebastian Höpflinger
Geschäfsführer und Vorstandsmitglied
Neundorfer Str. 38
96268 Mitwitz
Tel: (09266) 8431
energie-mitwitz[at]t-online.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Hohe CO2 Einsparung, da die Wärme ausschließlich aus Biomasse stammt

Einsparungen: CO2-Einsparung: 1.200 t / a
  Energieeinsparung: 20 - 25 %

Nutzen: Nutzen bei den Kosten ergeben sich durch den Wegfall der Anschaffungs-, Erhaltungs- und Erneuerungskosten der Heizungsanlagen des Wärmeabnehmers.

Kosten: Gesamtkosten: 4.200.000 Euro
  Weitere Angaben: Incl. Kosten für PV-Anlage, zusätzliche Lagerhalle und Lagerfreifläche für Hackschnitzel.

Förderung: Kredit: 2.700.000 Euro
  Zuschuss: 925.400 Euro
  Fördergeber: KfW-Programm

Beschreibung

Auslöser
Auf Anregung der "Energievision Frankenwald" nahmen die Landkreisbürgermeister an einer Besichtigungsfahrt zu einem Musterprojekt in Güssing/Österreich teil. Die Marktgemeinde Mitwitz beschloss daraufhin, die gesehenen Ideen und Anregungen weiter zu verfolgen.

Schließlich wurde ein Konzept zur Nahwärmeversorgung für Mitwitz und den Ortsteil Neundorf erstellt und das Thema den Bürgern auf Informationsveranstaltungen nähergebracht.
Durchführung
Das bislang größte privat betriebene Biomasseheizwerk in Oberfranken ist mit zwei Fröling Hackschnitzelkessel mit insgesamt 1.500 kW Leistung ausgestattet. Die eingespeiste Wärmemenge beläuft sich auf 6.300.000 kWh / Jahr. Dafür werden ca. 8.000 Schüttraummeter (Srm) Hackschnitzel pro Jahr benötigt.

An das 8.321 Meter lange Nahwärmenetz sind mittlerweile 120 Anwesen angeschlossen, darunter Privathaushalte, Unternehmen und öffentliche Gebäude. Von den getätigten Gesamtinvestitionen in Höhe von 4,2 Mio. € konnten 925,400 € über Zuschüsse finanziert werden. Der Strom einer Dach-PV-Anlage mit 63,14 kWp Nennleistung wird für den Eigenbedarf verwendet, oder ins Netz eingespeist.
Tipps
  • Es ist hilfreich, sich vorab bei Betreibern bestehender Anlagen zu informieren
  • Gründliche Analyse des Wärmebedarfs
Stolpersteine
  • Grundstückssuche
  • Frühe und hohe Bereitstellungskosten bei KfW-Finanzierung

Beispiel gemeldet:05/2014 

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