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Märchen-Erlebnispark macht regenerative Energie erlebbar

Der Märchen-Erlebnispark Marquartstein besitzt zwei Attraktionen, die den Besuchern einen Zugang zur Energiewende ermöglichen.

Projektträger: Märchen-Erlebnispark Marquartstein

Projektstandort

Marquartstein

Marquartstein_georeferenzierung

Kontakt

Märchen- und Erlebnispark Marquartstein
Peter Aigner
Geschäftsführer
Jägerweg 14
83250 Marquartstein
Tel: (08641) 7269
marquartstein[at]maerchenpark.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Diese Attraktionen helfen die Energiewende für die Besucher greifbar zu machen.

Nutzen: Die spielerische und "kinderleichte" Umsetzung von erneuerbaren Energien für die Parkbesucher hat ein enorm hohes Potenzial zur Wissens- und Bewußtseinserweiterung, ohne dabei belehrend aufzutreten. Die leicht verständliche und thematisch angepasste Dokumentation trägt des Weiteren dazu bei, dass die Notwendigkeit eines Wandels in der Energieversorgung für alle Parkbesucher klar und greifbar wird.

Beschreibung

Auslöser
Der Märchen-Erlebnispark am Rande von Marquartstein ist seit über 40 Jahren ein Magnet für Kinder und Jugendliche. Innerhalb dieses Gipfelprojekts soll die Multiplikatorwirkung genutzt werden, um für erneuerbare Energien, vor allem auch Bioenergie, zu werben. Der Park ist seit Anbeginn auf Mitmach-Attraktionen (z. B. ein Fahrrad-betriebenes Riesenrad) ausgelegt, so dass fast alle Objekte ohne externe Energieversorgung auskommen. Diese Idee wird auch in den beiden neuen Attraktionen aufgegriffen.
Durchführung
Der Märchenpark Marquartstein ist um zwei neue Attraktionen reicher, die sich mit erneuerbaren Energien befassen. Die erste ist ein Laufrad, das über einen Dynamo zum Betrieb einer magischen Beleuchtung verwendet wird. Die zweite ist eine Münzprägemaschine, die über ein Wasserrad angetrieben wird. Bei beiden Maschinen stellt eine ansprechende Dokumentation den Gesamtbezug zur Bioenergie und der Energiewende im Achental her.

Die erste der beiden neuen Attraktionen, das Laufrad mit angeschlossenem Dynamo zur Lichterzeugung, ist an der bestehenden Hexenschule angebracht. Dort wird das Laufrad thematisch integriert und vermittelt den Kindern einen anschaulichen Bezug von Kraftaufwand und Leuchtstärke. In der nebenan gestellten Schautafel wird verdeutlicht, wie lange man für unterschiedliche Energiemengen laufen müsste und zudem auch die dafür nötige äquivalente Menge an Holzpellets, Hackschnitzeln oder weiteren Bioenergie-Trägern anschaulich dargestellt. Damit trägt das Laufrad letztlich auch dazu bei, einen sparsamen Umgang mit Energie zu vermitteln. Das Laufrad ging zur Parksaison 2012 in Betrieb.

Bei der zweiten Attraktion, dem mit Wasserkraft getriebenen Münzprägeautomaten, wird deutlich, wie viel Kraft in erneuerbaren Energien insgesamt steckt. Auch hier wird in der beigestellten Dokumentation darauf hingewiesen, welche Bedeutung die Wasserkraft für die Stromversorgung sowohl im Achental als auch in Deutschland hat. Zusätzlich wird auf die Ziele der Bioenergie-Region Achental und das nötige Zusammenspiel aller erneuerbaren Energiearten, darunter auch der Bioenergie, hingewiesen. Eine entsprechende Menge an Bioenergie-Trägern zur Generierung der nötigen Kraft für die Münzpräge rundet die Schautafel ab.

Beispiel gemeldet:04/2014 

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