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Energetische Sanierung des Rathauses

Sanierung auf Grundlage eines kommunalen Energiemanagements spart etwa 56 % der Heizenergie.

Projektträger: Gemeinde Großhabersdorf

Projektstandort

Großhabersdorf

Großhabersdorf_georeferenzierung

Kontakt

Gemeinde Großhabersdorf
Thomas Seischab
Geschäftsleitender Beamter
Nürnberger Straße 12
90613 Großhabersdorf
Tel: (09105) 9983918
seischab[at]grosshabersdorf.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Der Energieverbrauch hinsichtlich der Beheizung des Rathauses ging um 56 % zurück.

Einsparungen: Energieeinsparung: 56 %

Kosten: Gesamtkosten: 203.793 Euro

Förderung: Zuschuss: 96.200 Euro
  Fördergeber: Bundesrepublik Deutschland, Konjunkturpaket II
Fotos
  • Das Rathaus während der Dämmungsmaßnahme. (Quelle: Energie-Atlas Bayern)
  • So sieht das Rathaus nach erfolgter Außendämmung aus. (Quelle: Energie-Atlas Bayern)
  • Das Rathaus in Großhabersdorf vor den Sanierungsmaßnahmen. (Quelle: Energie-Atlas Bayern)
  • Die Grafik zeigt die Entwicklung des Stromverbrauches des Rathauses. (Quelle: Energie-Atlas Bayern)
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(insgesamt 5 Bilder)

Beschreibung

Auslöser
Die Durchführung eines kommunalen Energiemanagements (KEM, siehe Praxisbeispiel) ermöglichte den Vergleich des Großhabersdorfer Rathauses mit anderen Rathäusern hinsichtlich Energieverbrauch. Hierbei wurde festgestellt, dass insbesondere sehr viel Heizenergie benötigt wurde, um die Büroräume angemessen zu erwärmen. Außerdem war trotz des hohen Energieverbrauchs eine Nutzung des Dachgeschosses in den Sommer- und Wintermonaten nur eingeschränkt möglich.
Durchführung
Als Teil des KEMs wurden halbjährliche Begehungen des Rathauses mit einem Energiesachverständigen durchgeführt. Im Rahmen dieser Begehung wurden Hinweise für das Nutzerverhalten und die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen gesammelt. Die vorgeschlagenen Sanierungsarbeiten wurden hinsichtlich des Einsparpotenzials und der Kosten in Stufen eingeteilt.

Im Jahr 2008 erfolgten geringinvestive Sanierungsmaßnahmen, wie Auswechslung von Beleuchtungsmitteln, Auswechslung eines Kühlschranks, Erneuerung einer Eingangstür, Einbau einer Zeitschaltuhr für die dezentrale Warmwasseraufbereitung etc. Neben dem Anbringen einer Aufdachdämmung wurden auch die Fenster im Dachgeschoß ausgewechselt.

Im Rahmen des Konjunkturpakets II konnten im Sommer 2009 schließlich auch die Fenster im Erd- und Obergeschoss ausgewechselt und an der Fassade ein Wärmedämmverbundsystem angebracht werden. Weiterhin wurden - nach Abschluss der Arbeiten an der Außendämmung - neue Thermostatventile an den Heizkörpern angebracht und ein hydraulischer Abgleich der Heizungsanlage durchgeführt.

Beispiel gemeldet:04/2014 

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