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Erstellung eines Energienutzungsplans (ENP)

Übergeordnetes und koordinierendes Planungsinstrument für die Marktgemeinde.

Projektträger: Markt Zellingen

Projektstandort

Zellingen

Zellingen_georeferenzierung

Kontakt

Verwaltungsgemeinschaft Zellingen
Anton Rüb
Geschäftsleitender Beamter
Würzburger Straße 26
97225 Zellingen
Tel: (09364) 8072-20
Anton.Rueb[at]vgem-zellingen.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Der ENP bildet die Basis, um fundierte Entscheidungen zu Energieeinsparung, Steigerung der Energieeffizienz und zum Einsatz erneuerbarer Energieträger zu treffen.

Förderung: Fördergeber: Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

Beschreibung

Auslöser
Die Absicht hinter dem ENP war, anstelle von vielen Einzelmaßnahmen ein übergeordnetes, koordinierendes Planungsinstrument zu erhalten.
Durchführung
Die Ausschreibung erfolgte im Juli 2012. Von den sieben angeschriebenen Firmen schickten fünf ein Angebot. Von diesen wählte der Gemeinderat drei Firmen aus, mit denen Einzelgespräche im Rathaus geführt wurden. Hierbei wurden sowohl die Vorgaben des "Leitfadens Energienutzungsplan" als auch die praktische Umsetzung besprochen. Vorbehaltlich einer Förderungszusage, die schließlich im Mai 2013 kam, wurde die Firma Green City Energy AG München mit der Erstellung beauftragt. Im August 2013 wurden vorbereitende Gespräche zur Absteckung des Untersuchungsrahmens und der Festlegung von Terminen mit Green City Energy durchgeführt.

Bei der Datensammlung war es von Vorteil, dass alle Heizungsanlagenbesitzer der drei Ortsteile in den Zuständigkeitsbereich eines einzigen Kaminkehrers fallen. Mit diesem bestand bereits ein sehr partnerschaftliches Verhältnis. Ein weiterer Vorteil war, dass die Gemeinde durch die eigenen Werke selbst Energieversorger für Strom ist und viele Daten damit leicht zugänglich waren.

Als einer der nächsten Schritte müssen die großen Energieverbraucher angeschrieben werden, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Weiterhin sind die Leistungen der vorhandenen KWK-Anlagen sowie die Potenziale für erneuerbare Energien zu ermitteln. Für die Solarenergie kommen hier besonders die Dachflächen und die Flächen entlang der Bahnlinie infrage.

Um die Akzeptanz für mögliche Maßnahmen bei den Bürgern zu erhalten bzw. zu erhöhen, sollen sie durch Bürgerversammlungen beteiligt werden. Nach der Erstellung des Maßnahmenkatalogs soll zudem über eine Finanzierung der Maßnahmen unter Einbeziehung der Bürger nachgedacht werden.

Für die Zeit nach der Erstellung des ENPs werden zudem bereits Überlegungen für die Erstellung eines integrierten Energie- und Klimaschutzkonzepts angestellt.
Stolpersteine
  • Die Angebote der verschiedenen Firmen waren teils nicht vergleichbar, da die Ausschreibung zu unspezifisch war. Konkretere Anforderungsbeschreibungen und Eingrenzungen wären nötig gewesen.
  • Für Gemeinden auf dem Weg zur Energiewende können sich ändernde politische Rahmenbedingungen schwierig sein, z. B. wenn es um die Ausweisung von Flächen für Windenergieanlagen geht.

Beispiel gemeldet:04/2014 

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