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Fernwärmenetz Weitnau

Gründung einer Energiegenossenschaft, Bau eines Heizwerkes für Biomasse und Anschluss von 52 Gebäuden an das zentrale Heizwerk.

Projektträger: Markt Weitnau

Projektstandort

Weitnau

Weitnau_georeferenzierung

Kontakt

Alexander Streicher
Vorstand der EGW und Erster Bürgermeister Markt Weitnau
Ritzensonnenhalb 8
87480 Weitnau
Tel: (08375) 97366
info[at]energiegenossenschaft-weitnau.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Austausch der Altanlagen und Anschluss an eine zentrale Wärmeversorgung

Einsparungen: CO2-Einsparung: 1.200 t / Jahr

Kosten: Gesamtkosten: 1.600.000 Euro

Förderung: Zuschuss: 375.000 Euro
  Fördergeber: Bundesamt für Umwelt

Beschreibung

Auslöser
Energie wird - angesichts der Verknappung fossiler Brennstoffe und steigender Rohölpreise - das Thema der Zukunft sein. Dadurch verteuern sich für Haushalte und auch für öffentliche Einrichtungen wie Schulen die Heizkosten beträchtlich. Um sich davon unabhängig zu machen, müssen verstärkt erneuerbare Energien zum Einsatz kommen.

Die Erzeugung von Energie aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz in Form von Hackschnitzeln, wird weder durch die Ölförderstaaten noch durch die Ölmultis bestimmt, sondern erfolgt nach regionalen, örtlichen Verhältnissen. Wenn Haushalte und öffentliche Einrichtungen ihren Energiebezug selbst organisieren, werden sie unabhängig von den großen Energiekonzernen. Wir wollen Energieerzeuger (Waldbauern, Biogasanlage) und Energieabnehmer (Hauseigentümer, Gemeinde Weitnau) in einen gemeinsamen Unternehmen zusammenführen.
Durchführung
Mit dem Bau und Betrieb einer Hackschnitzelheizung und dem schrittweise Aufbau eines Wärmenetzes soll Weitnau mittelfristig von fossilen Brennstoffen unabhängig werden.

Die Vorteile für die Wärmeabnehmer bestehen darin, dass sie nicht in eine eigene Heizanlage investieren müssen und dadurch keine Wartungs- und Reparaturkosten anfallen. Außerdem steht ihnen mehr Platz zur Verfügung, da die alte Heizung und die Tanks ausgebaut werden können und sie profitieren von einem stabilen Wärmepreis.

Für die Wärmelieferanten (Waldbauern, Betreiber von Biogasanlagen) besteht der Vorteil in den kurzen Wegen und der garantierten Abnahme, wodurch Gewinne erwirtschaftet werden können.

Das Ziel ist möglichst viele Wärmeabnehmer und dementsprechend Hackschnitzellieferanten zu gewinnen.
Tipps
  • Gute Planer sind wichtig, es braucht aber auch Idealisten, die sich engagieren

Beispiel gemeldet:12/2013 

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