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Erdwärmesonde - Referenzanlage des LfU

Ein Einfamilienhaus nutzt Erdwärmesonden zum Heizen, Warmwasserbereitung und Kühlen.

Projektstandort

Neuenmarkt OT Hegnabrunn

Neuenmarkt OT Hegnabrunn_georeferenzierung

Kontakt

Wolfgang Herold
Tel: (01522) 2525925

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Sehr geringe jährliche Verbrauchskosten, ca. 650 Euro für Heizung, Warmwasserbereitung sowie passive Kühlung.
besonders schnell – braucht nicht viel Zeit zur Umsetzung
Die Bauzeit der Sonden, mit Anschluss zum Haus, betrug ca. 2 Wochen.

Einsparungen: CO2-Einsparung: ca. 2,7 t / Jahr
  Kosteneinsparung: ca. 650 Euro / Jahr

Kosten: Gesamtkosten: 9.800 Euro
Fotos
  • Ansicht des neugebauten Einfamilienhauses. (Quelle: Wolfgang Herold)
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(insgesamt 1 Bilder)

Beschreibung

Auslöser
Als Bauherr war mir wichtig, dass ich eine ökologisch sowie ökonomisch gute Lösung finde, um unser Haus in Zukunft zu heizen, Warmwasser zu bereiten und auch im Sommer zu kühlen.
Durchführung
Das Erdwärmesystem besteht aus zwei Sonden mit je 70 m Länge. Die eingebaute Wärmepumpe hat eine Heizleistung von 8 kW, damit wird die Wohnfläche des Einfamilienhauses von 150 m2 Fläche beheizt.

Im Winter wird die Wärme über die Fußbodenheizung abgegeben, dagegen kommt im Sommer ein Gebläsekonvektor zur Kühlung zum Einsatz.



Der Stromverbrauch für Warmwasser und Heizung beträgt jährlich ca. 2.700 kWh.


Die Anschaffungskosten sind zwar etwas höher, dafür sind die Betriebskosten gering. Erdwärmesonden-Anlagen sind zuverlässig, weit verbreitet und eignen sich zum Heizen und Kühlen. Des Weiteren haben sie eine sehr hohe Lebensdauer und nehmen nur wenig Fläche in Anspruch, die ebenfalls überbaut werden kann.
Tipps
  • Voraussetzung für die Planung und den Bau ist die genaue Kenntnis der Bodenbeschaffenheit, der Schichtenfolge und der Grundwasserverhältnisse, d. h. eine geologische Vorerkundung ist unentbehrlich.
  • Außerdem bedürfen Erdwärmesonden einer Bohr- und Nutzungsanzeige, gegebenenfalls auch einer wasserrechtlichen Erlaubnis nach WHG/BayWG.
  • Je nach hydrogeologischen Verhältnissen sind Erdwärmesonden nur eingeschränkt einsetzbar.

Beispiel gemeldet:10/2013 

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