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"SUN-AREA" zeigt Potenziale für Solarenergie

Mittels Fernerkundung werden die Potenziale zur Nutzung der Sonnenenergie für die gesamte Dachlandschaft der Gemeinden Stegaurach und Walsdorf ermittelt.

Projektträger: Verwaltungsgemeinschaft Stegaurach

Projektstandort

Stegaurach

Stegaurach_georeferenzierung

Kontakt

Andreas Geck
Klimaschutzbeauftragter
Schloßplatz 1
96135 Stegaurach
Tel: (0951) 99222-40
geck[at]stegaurach.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Klimaverträgliche Energieerzeugung und Einsparung des klimaschädlichen Treibhausgases CO2
besonders kostengünstig – mit wenig Kapitaleinsatz machbar
einmalig anfallende Kosten

Nutzen: Mit dem Projekt soll das Umweltbewusstsein der Gemeindebürger geschärft und für eine klimaverträgliche Energieerzeugung geworben werden. Neben der Einsparung des klimaschädlichen Treibhausgases CO2 werden auch positive Effekte für die regionale Wirtschaft durch Mobilisierung potenzieller Investitionsvolumina angestrebt.

Kosten: Weitere Angaben: einmalig anfallende Kosten

Beschreibung

Auslöser
Der Leiter der Bauverwaltung und Klimaschutzbeauftragter fand in einer Fachzeitschrift einen Bericht über die Aktivitäten des "Steinbeis-Transferzentrums" in dem die Idee des Projektes "Solarpotenzial-Dachkataster" beschrieben war. Nach Rücksprache mit dem Bürgermeister wurde das Projekt im Gemeinderat vorgestellt. Die beiden Gemeinderäte beschlossen das Projekt für die Verwaltungsgemeinschaft Stegaurach durchzuführen und gaben der "Steinbeis Transferzentrum" den Auftrag.
Durchführung
Ziel des Projektes "SUN-AREA" ist es, optimale Dachflächen für Photovoltaik- und thermische Solaranlagen zu finden und damit eine verstärkte Nutzung der Solarenergie zu fördern.

Im Auftrag der Verwaltungsgemeinschaft Stegaurach hat das Planungsbüro "Steinbeis-Transferzentrum"dassolare Dachflächenenergiepotenzial (kW) für die Gemeinden Stegaurach und Walsdorf mit Hilfe eines Geographischen Informationssystems (GIS) flächendeckend und exakt ermittelt.

Grundlage hierfür sind hochaufgelöste Flugzeug-Laserscandaten der Geländeoberfläche mit Elementen wie z. B. Gebäuden und Bäumen, die zu unterschiedlichen Tages- und Jahreszeiten dokumentiert wurden. Daraus können die Standortfaktoren aller Dachflächen - Größe, Neigung, Ausrichtung, Verschattung und Einstrahlungsenergie - ermittelt werden.

Für jede Teilfläche eines Daches wurden daraus die solare Eignung, der potenzielle Stromertrag und die CO2-Einsparung sowie das daraus resultierende mögliche Investitionsvolumen berechnet. Dadurch kann gezeigt werden, ob sich die Dachflächen eines Hauses für den Bau einer Photovoltaikanlage oder solarthermische Anlage eignen und wieviel Quadratmeter Module installiert werden können.

Alle Daten sind mittlerweile erfasst und ausgewertet (siehe Abschlussdokumentation) und stehen allen Bürgern der Gemeinden Stegaurach und Walsdorf, soweit sie sie persönlich betreffen, kostenlos zur Verfügung. Auf Anfrage trägt die Verwaltung die Daten schnell und unbürokratisch in ein Auswertungsblatt ein (siehe Flyer Solarpotenzial).

Eine Internetseite informiert die Bürger über das Projekt, u. a. mit Hinweisen zur Wirtschaftlichkeit und Förderung sowie mit einer Beschreibung, wie man in 8 Schritten zur eigenen PV-Anlage kommt.
Tipps
  • Bautechnische Faktoren wie der Zustand und die Statik des Daches können auf dieser Datengrundlage nicht erfasst werden.
  • Sie müssen im Einzelnen durch eine gesonderte fachmännische Prüfung vor Ort erfolgen.

Beispiel gemeldet:05/2011 

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