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Ortsbus Pfronten

Kostenlose Busverbindung in alle Ortsteile und Anbindung an Nachbargemeinden.

Projektträger: Gemeinde Pfronten

Projektstandort

Pfronten

Pfronten_georeferenzierung

Kontakt

Richard Nöß
Hauptamtsleiter
Allgäuer Straße 6
87459 Pfronten
Tel: (08363) 698-36
richard.noess[at]pfronten.de

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
z. B. gute Verbindungen/Taktungen und Kostenersparnis bewegen Bürger und Gäste, auf den Bus umzusteigen

Nutzen: Eine genaue Abschätzung über das Volumen der Einsparungen liegt nicht vor und kann derzeit auch nicht gemacht werden.

Kosten: Gesamtkosten: 180.000 Euro
  Weitere Angaben: Finanzierung über Kurtaxe und Konzessionsabgabe
Fotos
  • Ortsbus; Gemeinde Pronten
  • Gemeinde Pfronten
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(insgesamt 2 Bilder)

Beschreibung

Auslöser
Die Gemeinde Pfronten ist ein Tourismusstandort mit ca. 600.000 Übernachtungen pro Jahr. Sie gliedert sich in 13 Ortsteile auf und war bislang nur sehr dürftig mit ÖPNV ausgestattet.

Aus diesem Grund generierte der Ort selbst sehr viel Ziel- und Quellverkehr, der natürlich auch die Lebensqualität der Einheimischen und Gäste ganz wesentlich beeinträchtigte.

Nachdem sich der fehlende ÖPNV auch negativ auf die Wettbewerbsfähigkeit auswirkte, entschloss sich der Gemeinderat Pfronten einen kostenlosen Ortsbus einzuführen und den Einheimischen und Gästen zur Verfügung zu stellen.

Die Gemeinde Pfronten ist Kostenträger, hat das Konzept entwickelt, die Partner RVA/ RBA gewonnen und den Landkreis als Verkehrsbehörde von der zukunftsweisenden Einführung eines Ortsbusses überzeugt.

Partner:

Regionalverkehr Allgäu GmbH (RVA), Füssen, RBA Regionalbus Augsburg GmbH, Kaufbeuren
Durchführung
Der Ortsbus ist in der Region einmalig, betreibt Imagewerbung für den ÖPNV und nimmt eine Vorbildfunktion für die Region ein. Ein weiterer positiver Effekt ist die Erhöhung der Wertschöpfung am Ort durch die Beauftragung einheimischer Unternehmen.

Durch die Einführung des kostenlosen Ortsbusses wird der motorisierte Individualverkehr der Gäste und Einheimischen sehr stark verringert. Aus dieser Vermeidung von Energieverbrauch resultiert natürlich auch eine erhebliche Reduzierung des CO2-Ausstoßes.

Er bietet Mobilitätsvorteile für die Nutzer und schafft touristische Alleinstellungsmerkmale (Rundtouren möglich, Ausgangspunkt muss nicht Endpunkt sein, Bergüberquerungen sind möglich etc.)
Tipps
  • die Akzeptanz der Ortsbuslinie hängt ganz wesentlich von der raschen Anbindung der touristisch interssanten Ziele ab, wie Ortsmitte, Breitenbergbahn, Alpenbad
  • Fahrzeiten möglichst kurz halten
  • Übersichtliche Fahrplangestaltung
  • weniger ist oft mehr - Anzahl der Haltestellen überschaubar halten
Stolpersteine
  • Aufteilung in Nord- und Südrunde führt zu langen Wegestrecken und zur Notwendigkeit, die Busse am Bahnhof Pfronten-Ried zu wechseln
  • Akzeptanzproblem bei Einheimischen und Gästen

Beispiel gemeldet:11/2010 

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