Kontrast Gebärdensprachvideo Leichte Sprache Informationen zur Schriftgröße

Energiepfahlfeld auf einer ehemaligen Hausmülldeponie zum Heizen und Kühlen in Planung

Bauvorhaben der Handwerkskammer Regensburg

Projektträger: Stadt Regensburg

Projektstandort

Regensburg

Regensburg_georeferenzierung

Kontakt

Ditthornstr. 10
93055 Regensburg

Nutzen und Kosten

besonders kostengünstig – mit wenig Kapitaleinsatz machbar
Eine ohnehin notwendige Baugrundmaßnahme kann zur Energieerzeugung genutzt werden!

Kosten: Gesamtkosten: 250.000 Euro

Beschreibung

Auslöser
Für die Versorgung des Neubaus der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz in Regensburg mit Wärme und Kälte war eine geothermische Nutzung geplant. Auf Grund der Altlastensituation kam weder eine Grundwasserwärmepumpe noch ein Erdwärmesondenfeld in Frage. Da wegen der Baugrundverhältnisse ohnehin eine Pfahlgründung für das Gebäude notwendig war, entstand der Plan, diese Pfähle thermisch zu aktivieren.
Durchführung
Auf dem betroffenen Grundstück befindet sich eine ehemalige Hausmülldeponie. Der Deponiekörper liegt zu Teilen im Grundwasser.

Zu Beginn des Projektes wurde eine Machbarkeitsstudie zur Energieversorgung des Gebäudes über Geothermie durchgeführt. Im Rahmen dieser Studie wurde auf Grund der Altlastensituation durch die vorhandene Altablagerung das Grundwasser auf Schadstoffe untersucht. Diese Untersuchungen ergaben, dass das Grundwasser nicht direkt für Kühl- bzw. Heizzwecke genutzt werden kann.

Um die Möglichkeit der thermischen Aktivierung der Pfahlgründung zu überprüfen, wurde eine thermische Simulation des Untergrunds im Bezug auf die zur Verfügung stehende geothermische Leistung durchgeführt. Dabei wurden Daten zur langfristigen Versorgungssicherheit berücksichtigt. Zusätzlich sollten die Energiepfähle möglichst effektiv und kostenoptimiert dimensioniert werden.

Beispiel gemeldet:05/2012 

Zurück zu Übersicht