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Photovoltaikanlage auf einer ehemaligen gemeindlichen Mülldeponie der Gemeinde Ampfing

Durch die neue Photovoltaikanalge wird eine praktisch sonst nicht nutzbare Fläche aufgewertet - ein sinnvoller Schritt in Richtung Energiewende.

Projektträger: Gemeinde Ampfing

Projektstandort

Ampfing

Ampfing_georeferenzierung

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Neben der Erzeugung von Sonnenstrom wird die Fläche zusätzlich durch Eingrünung und Schafhaltung aufgewertet!

Einsparungen: CO2-Einsparung: 300 t / Jahr

Kosten: Gesamtkosten: 1.090.000 Euro

Beschreibung

Auslöser
Die ehemalige gemeindliche Mülldeponie am Feldweg war für die Gemeinde Ampfing aus wirtschaftlichen Gründen anderweitig praktisch nicht nutzbar.

Daher entschloss sich die Gemeinde, im Zuge der Energiewende die ehemalige Deponie mit einer Photovoltaikanlage zu bebauen und somit die Altlast einer sinnvollen Nachnutzung zuzuführen. Auf Initiative der Gemeinde Ampfing und mit Unterstützung zweier Ingenieurbüros wurde das Projekt verwirklicht.
Durchführung
Auf der Fläche der Freiflächen-Photovoltaikanlage befindet sich eine ehemalige, gemeindeeigene Mülldeponie. Nach der Stilllegung der Deponie konnte die ca. 0,7 Hektar große Fläche anderweitig nicht genutzt werden. Eine Sanierung der Altablagerungen war seitens der Behörden nicht gefordert. Es gab lediglich Seitens des Wasserwirtschaftsamtes verschiedene Auflagen zur Errichtung der Photovoltaikanlage auf dem Müllkörper: die Verankerung der Unterkonstruktion im Boden musste oberirdisch abgedichtet werden, damit das Regenwasser an diesen Stellen nicht schneller versickern kann. Die Fundamente durften zudem nur etwa 20 Zentimeter tief in den Boden eingelassen werden (üblicherweise über einen Meter). Dies machte im Vorfeld umfangreiche statische Berechnungen erforderlich.

Die Photovoltaikanalge auf der ehemaligen gemeindlichen Mülldeponie wurde in nur sechs Monaten (von Mai bis Oktober 2011) in enger Abstimmung mit dem Wasserwirtschaftsamt Rosenheim und dem Landratsamt Mühldorf am Inn, sowie zweier Ingenieurbüros für die Bauleitung und das Bodengutachten geplant und umgesetzt. Die installierte Leistung der Anlage beträgt 540 kWp.
Zitate
"Die Fläche für eine weitere Photovoltaikanlage zu nutzen, war die beste Entscheidung." (Ottmar Wimmer, Bürgermeister)

Beispiel gemeldet:05/2012 

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