Kontrast Gebärdensprachvideo Leichte Sprache Informationen zur Schriftgröße

"Grüne" Stromerzeugung nach Altlastensanierung

Errichtung einer PV-Anlage auf einer ehemaligen Hausmülldeponie in Oberbayern.

Projektträger: k. A. (anonymisiert)

Projektstandort

Bad Tölz

Bad Tölz_georeferenzierung

Nutzen und Kosten

besonders wirkungsvoll – hoher Nutzen für die Umwelt
Einsparung von 1.070 Tonnen CO2 im Jahr

Einsparungen: CO2-Einsparung: 1.070 t /Jahr
  Energieeinsparung: 1.900 MWh / Jahr

Beschreibung

Auslöser
Das Interesse für eine Freiflächen-Photovoltaikanlage (PVA) auf der ehemaligen Hausmülldeponie hat zuletzt eine Machbarkeitsstudie geweckt, die derzeit durch die Gesellschaft zur Altlastensanierung in Bayern mbH (GAB) erstellt wird. Das Gutachten untersucht, ob die Fläche überbaubar ist, die Anlage rechtlich umgesetzt werden kann und ob ein wirtschaftlich rentabler Betrieb gegeben ist.

Die heute vom Bauhof als Lagerfläche genutzte Altdeponie könnte durch den Bau einer Photovoltaikanlage mittelfristig einer sinnvollen und höherwertigen Nachnutzung zugeführt werden.
Durchführung
Auf einer Fläche von ca. 4,5 Hektar wurde die Hausmülldeponie betrieben. Nach Durchführung der orientierenden Altlastenuntersuchung und einer Detailerkundung wird derzeit eine Oberflächenabdichtung und eine Passiventgasung geplant und voraussichtlich 2013 fertig gestellt. Die Altlastenmaßnahmen bei der ehemaligen Hausmülldeponie werden über den Unterstützungsfonds mitfinanziert und von der GAB begleitet.

Die Untersuchungen der Deponie laufen seit 2009, im Jahr 2011 wurde die Machbarkeitsstudie durchgeführt. Die geplante Photovoltaikanlage soll vorrausichtlich im Jahr 2013 fertig gestellt werden. Die Inbetriebnahme der Anlage soll 2013 erfolgen. Zum aktuellen Zeitpunkt wird für die Altlasten eine Sanierungsplanung mit Unterstützung durch die GAB durchgeführt. Die endgültige Fertigstellung und Inbetriebnahme der Anlage ist noch von der politischen Entwicklung bzgl. der Vergütungen für Solarstrom abhängig.
Zitate
Das Vorhaben ist Teil des Energiekonzeptes 2020. Ein Ziel ist es dabei, den Anteil der eigenen Energieerzeugung aus regenerativen Quellen von derzeit 20 Prozent auf 40 Prozent zu verdoppeln (Bürgermeister)
Tipps
  • Die GAB gab Tipps zur Planung und Verwirklichung der Maßnahme

Beispiel gemeldet:05/2012 

Zurück zu Übersicht